3D-Drucker

  • Bambu Lab X1 (Carbon): 3D-Druck mit bis zu 16 Farben und LiDAR für perfekte Druckergebnisse

    Der Bambu Lab X1 ist ein neurt leistungsstarker 3D-Drucker, der Multicolor Drucke mit bis zu 16 Farben unterstützt und dank künstlicher Intelligenz den Nutzer unterstützen soll.

    Die Nozzle soll eine Härte von 50 HRC haben, und das Full-Metal Hotend soll auf bis zu 300°C aufheizbar sein. Das Druckbett selbst kann auf eine Temperatur von bis zu 120°C beheizt werden. Da es sich beim Bambu Lab X1 um ein geschlossenes System handelt, kann auch die Temperatur des Druckraums geregelt werden, bis zu einer Temperatur von 60°C, somit sollte dem Druck verschiedener Materialien nichts im Weg stehen.

    Der Bauraum misst 256 x 256 x 256 Millimeter. Die maximale Geschwindigkeit des Druckkopfs wird mit 500 mm/s beziffert.

    Alternativ kann man sich auch für die Ausstattungsvariante X1-Carbon entscheiden. Diese verfügt zusätzlich üner eine integrierte Full HD-Kamera zur Überwachung des Drucks. Mit Carbon oder Glasfaser verstärktes Polymer soll vom X1-Carbon ideal gedruckt werden können, für den X1 wird die Nutzung solcher Filamente nicht empfohlen. Beide Modellvariante haben einen Touchscreen verbaut, die Steuerung soll auch remote möglich sein.

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    Verbaut ist auch eine NPU-Einheit. Zur Ausstattung zählt ein Micro-LiDAR-System, welches den Druck überwachen soll – konkret kann das System Herstellerangaben zufolge nicht nur die erste Schicht des Drucks überwachen, sondern auch Probleme während des Drucks erkennen und den Nutzer entsprechend warnen.

    Der X1 wurde nun erfolgreich über eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Als Preis für den X1 wurden aktuell umgerechnet rund 750 Euro aufgerufen, für die X1-Carbon-Variante werden 900 Euro verlangt. Die Lieferung soll schon im Juli erfolgen. Über einen UVP nach der Kickstarter-Kampagne schweigt sich Bambu Labs noch aus.

    Wie ich finde ein sehr spannendes Projekt und zeigt wo die Reise in Sachen 3D-Druck hingeht. Immer mehr Hersteller setzen auf immer höhere Geschwindigkeiten. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die ersten Reviews des Bambu X1 sein werden. Bambu Lab selbst hat auf jeden Fall schon einmal ein Unboxing Video bereitgestellt:

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  • Anycubic Kobra Max im Test – falls es mal größer sein muss

    Für alle, denen die „normalen“ 3D Drucker mit einer maximalen Baugröße von unter 30x30x30cm komplett ausreichen, sind mit den meisten Produkten, die im Handel erhältlich sind sehr gut bedient, aber was macht man, wenn es z.B. für ein Ausrüstungsteil für ein Cosplay-Kostüm oder einen Helm etwas größer sein muss? Ihr habt immer die Möglichkeit ein Modell zu splitten, um es danach zusammenzukleben oder ihr greift zu einem 3D-Drucker mit einem großen Bauraum. Der Anycubic Kobra Max ist genau so ein Drucker mit einem großen Bauraum und kann Modell mit einer Größe von bis zu 400x400x450 mm drucken. Was der Drucker noch so alles kann, habe ich mir in diesem Test angeschaut.

    Technische Daten Anycubic Kobra Max

    Drucker-Technologie: FDM
    Maße Bauraum (L x B x H): 400 x 400 x 450 mm
    Extruder: Single, 0,4 mm
    Maximale Druckgeschwindigkeit: bis zu 90 mm/s
    Unterstützte Filamente: PLA, TPU, PETG, ABS, Wood, TPU
    Leveling: Automatisch (LeviQ 25 Punkt-Verfahren)
    Material Nozzle: Messing
    max. Temperatur Nozzle: 260 °C
    max. Temperatur Heizbett: 110 °C
    Slicing Software: Cura ; Output-Format: GCode
    Kompatible Input-Formate: STL, OBJ, AMF
    Anschlüsse: SD-Card, USB-B-Kabel
    Maße – Gesamt (H x B x L): 720 x 715 x 665 mm
    Besonderheiten: Auto-Leveling LeviQ (25 Punkte), 4.3″ Touch-Screen, Filament-Halterung, Glasdruckplatte mit Carbon-Beschichtung

    Der Kobra Max ist das größte Modell der Kobra Reihe, neben dem normalen Kobra mit einem Druckvolumen von 220x220x250 mm und dem angeteaserten Kobra Plus stickt er alleine schon durch seine Größe hervor. Der Kobra Max tritt damit die Nachfolge des Anycubic Chiron der mittlerweile was die Technik anging lange überholt war. Umso erfreulicher ist es, dass Anycubic wieder einen großformatigen Drucker, mit neuster Technik, ins Portfolio aufnimmt.

    Das bereits erwähnte riesige Druckvolumen entspricht übrigens dem 4-fachen des von mir hier getesteten Anycubic Vypers und bietet so sehr viel Platz für eure Ideen.

    Lieferung und Aufbau

    Der Drucker selbst kommt sicher verpackt bei euch an. Nachdem ihr die einzelnen Bauteile (eigentlich sind es nur 5) aus der Karton geholt habt, könnt ihr auch schon mit dem Aufbau beginnen.

    Diesen Kabelbinder NICHT vergessen

    Dieser geht sehr schnell von der Hand – einfach die Achsen mit jeweils 2 Schrauben mit der Basis verschrauben und die Querstreben für mehr Stabilität anbringen, Sollten die Querstangen zu kurz sein, könnt ihr diese mit ein paar Umdrehungen an den Enden in der Länge anpassen. Der Aufbau des Rahmens wäre damit auch schon erledigt und ihr könnt das Display an der rechten Seite anbringen, Danach noch alles Kabel anschließen (diese sind entsprechend gekennzeichnet).

    Entfernt im nächsten Schritt nun alle Kabelbinder die für den Transport angebracht waren und vergesst den unter dem Heizbett nicht. Alle Kabelbinder entfernt? Sehr gut!

    Neben dem Drucker selbst findet sich im Lieferumfang ein USB-B-Kabel, Kunstoffspachtel, Kneifschere, ein Set-Innensechskantschlüssel und Schmierfett. Für den ersten Testdruck findet sich noch 10 Meter PLA, eine Micro-SD Karte mit einer Testdatei im Lieferumfang.

    Als nächstes solltet überprüft ihr dann noch einmal ob alles fest sitzt. In meinem Fall musste ich den Druckkopf noch einmal festziehen, mit dem mitgelieferten Werkzeug ist das kein Problem. Noch schnell die Spannung der Riemen überprüft, das Glasbett auflegen und mit den mitgelieferten Klammern befestigen, schon kann es losgehen.

    Erster Eindruck

    Wie man bereits am Druckkopf und dem Display erkennt ist das Design des Kobra Max an den Anycubic Vyper angelehnt. Damit das Druckbett bei dieser Größe gleichmäßig bewegt werden kann ist der Stepper-Motor mit einer Antriebsstange, die wiederum die beiden Führungen der Y-Achse antreibt um das Bett zu nach vorne und hinten zu bewegen. Die Z-Achse (Höhe) verfügt nun auch über jweils einen Motor pro Seite. Die Querstreben sorgen hier für zusätzliche Stabilität während des Drucks.

    Auto-Level mit 25 Punkten dank LeviQ

    Wie man schon am Druckkopf erkennt, hat der Kobra Max diesen vom Anycubic Vyper übernommen und nutz auch die gleiche Auto-Level Technik wie dieser. Im Kopf befindet sich ein Bi-Metall, dass auslöst, wenn der die Noozle das Druckbett berührt und so das Bett automatisch levelt. Die Druckplatte wird dabei an 25 Punkten vermessen um das bestmögliche Ergbenis zu erzielen. Wer bereits einen kleineren 3D-Drucker manuell gelevelt hat, kann sich vorstellen was für ein Aufwand es ist ein so riesiges Bett für einen sauberen Druck korrekt auszurichten. Dies war beim Vorgänger ein häufig kritisierter Punkt und konnte bis zu 30min in Anspruch nehmen. Beim Kobra Max wählt ihr über das Touch-Display den entsprechenden Menüpunkt aus folgt dern Anweisungen und der Drucker erledigt das für euch in unter 5 Minuten. Weiterhin habt ihr allerdings die Möglichkeit über das Z-Offset (Abstand Noozle zum Bett) dies noch zu übersteuern falls es nötig ist.

    Der erste Druck

    Ist das alles erledigt, können wir den ersten Testdruck starten. Dafür führen wir das mitglieferte Filament ein und wählen das Testobjekt von Micro-SD Karte, slicen oder ähnliches ist hier nicht notwendig. Bei dem Testmodell handelte es sich um eine Eule, welche auf einem halben Baumstamm sitzt. Lustigerweise hat Anycubic hier auch die Testdatei hochskaliert, so dass sie 4x so groß ist wie z.B. beim Vyper. Nach 135 Minuten war der Druck fertig und machte bereits einen sehr guten Eindruck. Aber wer will schon eine kleine Eule Drucken, wenn er einen so großen Bauraum hat?

    Für meinen ersten großen Druck habe ich mich für ein Anwendungszenario entschieden, dass nicht so weit weg von der Realität ist, da viele Cosplayer Rüstungen oder Ausrüctungsgegenstände über 3D-Druck herstellen. Also habe ich mich für den ersten Druck für einen Mandalorian-Helm entschieden. Das Modell ist von Hex3D und wird nicht in Einzelteilen gedruckt, nach ein wenig hin-und her-rechnen wegen der Größe habe ich mich entschlossen den Helm auf 1105 Prozent zu skalieren und mit einer 0.2mm Schichthöhe zu drucken. Laut Cura sollte der Druck inkl. Stützen für die Überhänge 2 Tage und 6h dauern und dabei 670 Gramm Filament benötigen.

    Gesagt getan: Datei gescliced und den Drucker angeworfen. Bei dem Filament habe ich mich für graues Filament entschieden um um im Nachgang nicht noch einmal extra grundieren bevor ich den Lack aufbringe. Der Helm ist groß und füllt damit die Druckplatte recht gut aus. Und das Ergebnis war jetzt nicht perfekt aber für einen so großen Druck doch ordentlich. Bei dieser Größe kann man einfach nicht erwarten „den perfekten Druck“ hinzubekommen, besonders nicht wenn es sich um einen neuen Drucker handelt bei dem man sich erst noch mit den zig ein Einstellungen auseinandersetzen muss die es gibt.

    Nachdem der Helm dann fertig war, wollte ich noch eine weitere Maske drucken die nicht so perfekt sein muss und ein paar Macken verzeiht. Meine Wahl viel hier auf die Maske des MoonKnight die ebenfalls von Hex3D erstellt wurde und wow, nach ein paar Anpassungen im Slicer hta mich das Ergebnis mehr als beeindruckt, dank des verwendeteten Filaments (Marble) musste ich die Maske noch nicht einmal nachbearbeiten, leider habe ich sie zu klein für meinen Wasserkopf berechnet.

    Seht die Ergebnisse aber selbt. Der Mandalorian Helm wurde nach dem Druck zunächst von den der Stützstruktur befreit und grob geschliffen, anschließend zunächst mit Spachtelmasse an den unschönen Stellen bearbeitet. Nach dem 2 Schliff ging es dann noch einmal mit Filler über den Helm um auch die kleinsten Lücken zu schließen. 2-3 Schleifvorgänge später (mit immer feiner werdendem Schleifpapier) war ich dann soweit zufrieden, dass ich den Helm mit einem Chromspray lackieren konnte, das Ergebnis ist nicht perfekt, aber schon sehr nett anzuschauen.

    Fazit

    Wer öfter große Objekte drucken möchte ist mit dem Anycubic Kobra Max gut beraten. Der Drucker ist stabil verbaut, leise und liefert eine gut Qualität auch bei großen Modellen. Wer sich nun überlegt den Drucker zuzulegen sollte aber unbedingt im Hinterkopf behalten, dass der Max viel Platz benötigt! Der Tisch sollte also mindestens eine Tiefe  von 90cm da das Druckbett auf der Y-Achse sich auch noch frei bewegen soll. Die Drucke selbst waren für mich absolut in Ordnung. Allerdings möchte ich auch ein klein wenig Kritik loswerden, die mich in der Zeit schon ein wenig gestört haben, das Kabelmanagement zum Druckkopf könnte etwas besser gelöst sein , hier muss man sich ein paar Tricks einfallen lassen, dass das Kabel nicht ungewollt das Model von der Platte reißt, nichts unlösbares man sollte aber dran denken. Ebenso ist die Cura-Version auf der mitgelieferten SD-Karte über 12 Monate alte und das enthaltene Druckerprofil stark verbesserungswürdig. Hier sollte sich jeder an seine optimalen Einstellungen herantasten.

  • Anycubic Photon M3 – SLA Drucker mit 4K Auflösung im Test

    Anycubic hat vor nicht allzu langer Zeit seine neue M-Serie Resin Drucker vorgestellt. Wie auch der Photon Mono X 6K handelt es sich beim M3 um einen Resin Drucker, der mit flüssigem Druckmaterial arbeitet. Ich hatte die Möglichkeit den Drucker bereits ein paar Tage zu testen und möchte euch hier meine Eindrücke schilden.

    Der Drucker selbst kommt sicher verpackt zu euch nach Hause und besteht aus dem Grundgerät, der Druckplattform, der Abdeckhaube um den Druck vor UV-Strahlen zu schützen, dem Resintank sowie umfangreichen Zubehör. Das Druckmaterial ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss gesondert gekauft werden. Der Druck ist bereits zu 100 % vormontiert und ihr müsst lediglich das Buildplate und die Resinwann einsetzen um auch schon loslegen zu können.

    Bevor ich aber auf die Details eingehe, möchte ich euch noch schnell die technischen Daten des Anycubic Photon M3 geben:

    Technische Daten Anycubic Photon M3

    System ANYCUBIC Photon M3
    Bedienung 2,8-Zoll-Touchscreen
    Software ANYCUBIC Photon workshop
    Konnektivität USB
    Lichtquelle Matrix, Wellenlänge 405 nm
    XY-Auflösung 0,051 mm 4096 * 2560 (4K)
    Auflösung der Z-Achse 0,01 mm als Linearschiene ausgeführt
    Schichtauflösung 0,01 ~ 0,15 mm
    Druckgeschwindigkeit Max. 50 mm / h
    Nennleistung 55W
    Druckergröße 269 mm (L) * 256 mm (B) * 425 mm (H)
    Bauvolumen 163 mm (L) * 102 mm (B) * 180 mm (H)
    Gewicht 7 kg

    Der erste Eindruck

    Beim Drucker selbst ist Anycubic sich selbst treu geblieben und wagt keine Experimente. Das schwarze Kunststoffgehäuse wird mit einer gelben UV-Schutzabdeckung abgedeckt um euer Modell vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen und das vorzeitige Aushärten des Resins zu verhindern. An der Seite des rechten Seite findet ihr neben dem Ein- und Ausschalter den USB-Port, an dem der mitgelieferte USB-Stick eingesteckt wird, über Wlan verfügt der M3 leider nicht, wird dies möchte muss zum M3 Plus greifen der neben der Wlan-/Cloud-Anbindung auch noch über einen automatischen Resin-Feeder verfügt der während des Drucks automatisch Resin nachfüllt.. Gesteuert wird das Gerät über ein kleines, frontseitig angebrachtes 2,8 Zoll (7,11 cm) Touch-Display das man auch schon aus anderen Modellen kennt.

    Auffällig ist die deutliche breitere Linearschiene der Z-Achse im Vergleich zu den Vorgängern was noch einmal für mehr Stabilität des Druckers sorgt. Der Resintank selbst ist beim Anycubic Photon M3 aus Metall gefertigt und fasst 500ml Resin. Der Tank hat 4 kleine Noppen an der Unterseite, so dass ihr ihn auch mal abstellen könnt ohne euch Sorgen um die FEP-Folie machen zu müssen.

    Das Buildplate ist 163 x 102 mm groß und hat eine eingelaserte Schachbrettstruktur, die Wie bereits com Anycubic MonoX 6K kennen.

    Vor dem erste Druck mit dem Photon M3

    Wie bereits erwähnt ist für den ersten Druck recht wenig zu tun, zeiht die Schutzfolie vom vorinstallierten Screenprotector der das Display schützt und schon können wir auch schon mit dem leveln beginnen.

    Beim leveln selbst hat sich im Vergleich zu den Vorgängern nichts großartig geändert, Das beiliegende Blatt zur Kalibrierung auf den Drucker, Druckplatte ganz runterfahren, Schrauben lösen, andrücken, schrauben festziehen. Speichert nun diese Position als Z=0 und fahrt das Buildplate wieder nach oben. Jetzt könnt ihr auch schon den Resintank mit der FEP-Folie einsetzen und mit den beiden Bolzen befestigen. Schön hier, ist das Anycubic nun 2 kleine Noppen an der Unterseite des Resintanks angebracht hat um den Tank schneller in Position zu bringen. Fertig – das ganze dauert keine 15min.

    Der Photon M3 verfügt über ein Monodisplay, die seit etwa einem Jahr bevorzugt verbaut werden. Mit der verbauten 28 LED UV-Matrix und der darüber angebrachter Optik soll eine streuungsarme und gleichmäßige Beleuchtung erfolgen, die Lebensdauer wird hier mit 2000h angegeben. Ein weiterer Vorteil des Monodisplays: eine deutlich beschleunigte Druckzeit durch die besseren UV-Durchlässigkeit. So lassen sich die übliche Belichtungszeiten Objekt und Materialabhängig von 8-14s auf etwa 2-4 Sekunden minimieren und sorgt so für eine wesentlich kürzere Druckzeit.
    Schön ist auch, dass Anycubic alles Nötige beilegt, um direkt loszulegen. Das beinhaltet Werkzeuge wie einen Spachtel um die Modelle von der Buildplate zu lösen, einen Schieber um überschüssiges Resin zusammenzuschieben, eine kleine Packung Gummihandschuhe, Papiertrichter mit Filter, einen USB-Stick mit der Software und einem bereits druckfertigen Modell für den ersten Druck. Diser kann direkt ohne weitere Einstellungen oder Slicing vom USB-Stick gedruckt werden. Der kleine Würfel auf dem USB Stick sollte kein Problem sein, wenn ihr richtig gelevelt habt.

    Im Betrieb zeigt sich der M3 angenehm leise, man hört im Grunde nur die Z-Achse als leises Surren. Lediglich die bekannte Geruchsentwicklung beim Resin-Druck ist bemerkbar, hier hat seit kurzem aber auch Anycubic eine Abhilfe. Das neue Wasserwaschbare-Resin mindert die Gerüche doch ein wenig, wer noch einen Schritt weitergehen will kann sich auch die Mini-Luftreiniger mit Kohlefilter unter die Haube stellen. Diese verfügen über einen kleinen Akku und können frei unter der Haube platziert werden.

    Drucken mit dem Anycubic Photon M3

    Das Drucken selbst mit dem Photon M3 ist wirklich kein Hexenwerk, geslictes Modell auf den Stick kopieren, Modell auswählen, über den Touchscreen auswählen und starten. Lediglich beim Einfüllen des Resins in den Tank sollte man aufpassen nichts davon auf den Screen zu bekommen und die maximale Füllmenge nicht zu überschreiten.

    Und ja, der Photon M3 ist schnell! Im Vergleich zu einem etwas älteren, vergleichbaren Elegoo Mars braucht er laut Slicing-Software rund 30 Minuten weniger für das Drucken des gleichen Modells.

     Nach ein paar Testdrucken bin ich mit der Druckgeschwindigkeit und der Druckqualität sehr zufrieden. Die Details sind klar erkennbar und sehen spitze aus. Egal ob ihr ein großes Modell druckt oder kleine Figuren für ein Tabletop spiel. Je nachdem welches Resin ihr verwendet solltet ihr allerdings trotzdem auf die richtigen Einstellungen in der Slicing Software achten, mir ist es z.B. dass ein Druck Risse bekam oder sich teilweise vom Buildplate gelöst hat, da ich die ersten Layer nicht lange genug belichtet hatte.

    Fazit

    Der Anycubic Photon M3 ist ein solider Drucker ohne irgendwelchen Schnickschnack. Ideal geeignet für Einsteiger in das Thema Resin-Druck und verfügt über ein hochauflösendes 4K Mono Display. Wer in den 3D-Druck mit SLA-Resin einsteigen will bekommt hier ein schönes Gesamtpaket, das einen einfachen Einstieg ermöglicht. Die Bedienung ist simpel, die Einrichtung einfach und die Benutzung selbsterklärend.
    Allerdings solltet ihr euch klar sein, dass der Druck nur die Hälfte der Arbeit ausmacht, ihr müsst die Drucke danach noch waschen und mit UV aushärten, wie das geht habe ich in dem Testbericht zum Anycubic Mono X 6K bereits einmal beschrieben. Das Verfaren ist hier das gleiche. Ein Tipp den ich allerding nicht oft genug wiederholen kann: Nutzt wasserwaschbares Resin.. Das erspart zumindest den Umgang mit literweise Isopropylalkohol. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit den erzielten Ergebnissen und an die Reinigung gewöhnt man sich auch.

    Den Preis halte ich angesichts der Auflösung und des Druckvolumens für angemessen bzw. seinen Preis wert. Wer einen einfachen Resindrucker mit ich nenne es mal mittlerer Baugröße sucht, macht hier beim Anycubic Photon M3 nichts falsch.

    Der Anycubic Photon M3 ist direkt bei Anycubic für 279 Euro bestellbar.

  • Alle Infos und erster Eindruck zum AnkerMake M5

    Anker trommelt nun ja schon seit ein paar Wochen mit einem neuen 3D-Drucker, den sie unter dem Dach ihrer neuen Marke AnkerMake auf den Markt bringen wollen. Lange wurde sich in Schweigen gehüllt und nur kryptische Andeutungen gemacht, doch jetzt wurde die Katze aus dem Sack gelassen und der AnkerMake M5 vorgestellt. Der innovative Drucker soll sich mit einem „Rundum-Sorglos-Paket“ sowohl an Anfänger als auch an Profis richten.

    Hier einmal ein paar Highlights des Anker M5 kurz zusammengefasst:

    • einfacher Aufbau, in 15 Minuten soll der Drucker einsatzbereit sein
    • Autoleveling mit 49 Messpunkten (7×7)
    • bis zu 5x schnellere Druckzeit als mit vergleichbaren 3D-Druckern.
      (250mm/s) ohne Detailverlust
    • Aluminiumgehäuse
    • Direct-Extruder
    • Beheiztes, magnetisches Druckbett aus Federstahl (PEI-Platte)
    • Beschleunigung von bis zu 2500mm/s
    • Maximale Baugröße 235x235x250mm
    • HD-Webcam, die mittels einer AI den Druck überwacht und diesen bei Problemen stoppt. Ebenfalls kann über die integrierte Webcam ein Timelapse Video aufgenommen werden oder der Druck aus aller Welt überwacht werden.
    • Steuerung & Überwachung über eigene App
    • druckt PLA, TPU, ABS & PETG
    • Bedienung per Touch Screen
    • Druckauflösung bis zu 0,1mm
    • edles Design

    Ab heute 6. Aprill 22 Uhr kann der AnkerMake M5 zu Vorzugspreisen von 429 US-Dollar (ca. 390 Euro) im Super Early Bird bzw. 499 US-Dollar (ca. 453 Euro) im Early Bird auf Kickstarter.com vorbestellt werden. Der reguläre Verkauf des AnkerMake M5 soll dann in der zweiten Jahreshälfte in Deutschland starten. Backer auf kickstarter erhalten das Gerät allerdings wesentlich früher. Über einen UVP nach der Kickstarter-Kampagne hat sich Anker noch nicht geäussert.

    Der Anker M5 im ersten Hands on

    AnkerMake M5

    Ich selbst hatte bereits im Rahmen einer kleinen Presseevents die Möglichkeit mir den Drucker etwas genauer anzusehen. Und muss sagen für nen ersten Wurf ist das ganz ordentlich, was Anker hier abliefert, optisch macht der Drucker einiges her.

    Keine freien Kabel oder lauten Lüfter, alles schön im Aluminium Gehäuse verpackt. Die breite Basis, auf der der Rahmen mit den Achsen befestigt wird, ist anscheinend sehr gut gelagert und gedämpft, sodass kein Vibrieren o.ä. während des Betriebs stört. Ich geh mal so weit und sage, dass man sich den Drucker jetzt nicht zwingen in einem Schrank verstecken muss. Er ist eher ein Blickfang.

    Der verbaute RGB-Indikator trägt seinen Teil dazu bei. Anhand der Farbe der LED erkennt ihr den aktuellen Status (Aufheizen, Druck, Störung), ebenso scheint es, dass sich ebenfalls der Filament Sensor darin befindet. Beim Druckkopf selbst handelt es sich um einen Direct-Extruder, einen separaten Extruder sucht man somit vergebens. Auf der rechten Seite findet man das Bedienfeld mit einem klaren und schnell reagierenden Display auf dem ihr verschiedene Setting einstellen könnt und immer über den aktuellen Fortschritt informiert werdet, bei der Gestaltung hat sich AnkerMake schon ein paar Gedanken gemacht.

    AnkerMake M5 – 70 % schnelleres Drucken?

    Okay, hier muss man ehrlich sein, der Drucker ist Out-of-the-Box ohne jegliche Modifikation wirklich schnell für seine Klasse, aber irgendwo auf diesem Planeten gibt es etliche 3D-Drucker mit einigen Umbauten, die genauso schnell, wenn nicht sogar noch schneller sind. Aber seien wir mal ehrlich, nur ein kleiner Teil der Benutzer will das. Sie wollen nicht ihr neues Gerät auseinandernehmen, Lüfter oder gar den ganzen Druckkopf tauschen, Stepper modifizieren und Custom-Firmware aufspielen. Sie wollen, dass es funktioniert. Hier punktet der AnkerMake M5 in meinen Augen einfach, weil es einfach ist eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen.

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    Ich habe den Drucker zusammen mit anderen Kollegen in Aktion gesehen. Er ist schnell und das Druckbild war für normale Einstellungen sehr gut, ich habe schon wesentlich schlechtere Drucke bei langsamerer Geschwindigkeit gesehen. Klar haben wir dann bei dem einen oder anderen Getränk uns über das Optimierungspotential unterhalten und rumgenerdet, aber das war dann schon jammern auf einem sehr hohen Niveau (Flow anpassen, Extruder nochmal kalibrieren, Temperatur anpassen, Wände dünner etc. etc.) Nerds werden Spaß damit haben ,das Druckbild zu optimieren und noch die letzten Reserven aus dem AnkerMake M5 zu kitzeln genauso wie Anfänger, die gar nichts mit den Parametern zu tun haben möchten und nur schnell Modelle drucken wollen. Somit ist der AnkerMake M5 ein auf den ersten Blick idealer Einstieg in die Welt des 3D-Drucks.

    Funfact: Zum Leid der anwesenden Mitarbeiter von Anker haben wir es dann noch geschafft den Drucker auf 6-facher Geschwindigkeit laufen zu lassen (300mm/s) und das Druckbild war immer noch ansehnlich. Es ist also noch Luft nach oben und Anker scheint erst einmal vorsichtig mit den Versprechungen zu sein, die sie machen (aber dafür auch halten können). Spannend wird es, wenn die ersten Geräte eintreffen und man klare Aussagen zur Wartung etc. machen kann. Auch das Optimieren der Drucke wird sicherlich noch einmal zur Geschwindigkeit beitragen, wenn die ersten optimierten Profile verfügbar sind.

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    Technische Daten AnkerMake M5 (englisch)

    • Case material Aluminum alloy with whole diecasting molding
    • Connection WiFi, USB Cable & USB Flash Drive
    • Voice assistant compatibility Google Assistant & Amazon Alexa
    • Timelapse photography One click sharing to Facebook, Instagram & Co.
    • Print volume (L x W x H 235 × 235 × 250 mm
    • CPU Dual XBurst® (1.2 GHz) + XBurst®0 (240 MHz)
    • Standard speed 250 mm/s
    • Operation speed 50 300 mm/s
    • Acceleration speed 2500 mm/s²
    • Xaxis movement 42 40 Engine*1 & Single Belt
    • Yaxis movement 42 48 Engine*1 & Double Belt
    • Zaxis movement 42 34 Lead Screw Engine*2
    • Extruder Direct extrusion
    • Printing precision ± 0.1 mm
    • Positioning precision XY = 12.5 um, Z = 2 um
    • Zaxis crosssectional area 4133 mm² (up to 2.5x larger for max stability)
    • Leveling 49 (7 * 7) points Auto
    • Heated bed platform PEI soft magnetic steel
    • Noise level 50dB
    • Max nozzle temperature 500 °F (260 °C)
    • Max bed temperature 212 °F (100 °C)
    • Print materials PLA, TPU, ABS & PETG
  • Valentinsangebote bei Anycubic (bis zu 261 Euro Ersparnis)

    Aktuell gibt es recht interessanten Angebote bei Anycubic. Zum Valentinstag gibt es ordentliche Rabatte auf die 3D-Drucker. Die Angebote sind noch bis 14. Februar gültig.

    Valentinsangebote von Anycubic

    Anycubic Mega X 3D printer für €234 – (Ersparnis €165)
    Anycubic Mega Pro 3D printer für €252 – (Ersparnis €97)
    Anycubic Photon Mono X 3D printer für €450 – (Ersparnis €179)
    Anycubic Chiron 3D printer für €315 – (Ersparnis €118)
    Anycubic Mega S 3D printer für €189 – (Ersparnis €45)
    Anycubic Photon Mono 4k 3D printer für €261
    Anycubic Vyper 3D printer für €369

  • Anycubic Vyper: Ausgepackt – eingeschaltet – getestet

    Anycubic hat bereits Mitte 2021 den Anycubic Vyper vorgestellt, der dann ab Ende 2021 auch endlich bei uns in großer Stückzahl erreichbar war. Der UVP bei Anycubic liegt aktuell bei 369 Euro, durch verschiedene Aktionen habt ihr aber gute Chancen ihn zu einem günstigeren Preis zu bekommen.

    Technische Daten Anycubic Vyper

    Der Drucker ist mit einem neuen 32-Bit-Motherboard und einem leistungsstarken Hauptprozessor mit Cortex-M3-Architektur ausgestattet. Der Vyper bietet eine schnellere Rechengeschwindigkeit und eine schnellere Verarbeitung der Daten. Die Integration von leisen TMC2209 Treibern ermöglicht dem Motherboard einen leiseren Druckvorgang. Die Druckgeschwindigkeit soll bis zu 30 % schneller sein als bei den Vorgängern.

    Drucktechnologie FDM (Fused Deposition Modeling)
    Maschinengröße 508 x 457 x 516 mm (L/B/H)
    Bauraum 245 x 245 x 260 mm (L/B/H)
    Maximale Druckauflösung 0,1mm
    Druckgeschwindigkeit bis zu 180mm/s
    Nozzel E3D Volcano Hotend, 0,4-mm
    Druckbett Beheizbar bis zu 110 °C
    Extruder Bowden-Doppelzahn-Extruder mit zwei Lüfter und bis zu 260 °C
    Sonstige Funktionen Filamentsensor, LED-Beleuchtung, Fortsetzungsfunktion bei Unterbrechungen, vollautomatische-Leveling-Funktion, magnetische Druckauflage, Riemenspanner und Schublade mit Werkzeug
    Unterstützte Materialien (lt. Hersteller) PLA, TPU, ABS, PETG, Holz-Filament
    Display 4,3-Zoll-Touchscreen
    Konnektivität Micro-SD (mit USB-Adapter) und USB inkl. TMC2209 Treiber
    Mainboard Cortex M3 32-Bit
    Empfohlene Software Cura
    Unterstützte Formate .STL, .OBJ, .AMF
    Stromversorgung 100 V / 240 V AC, 50/60 Hz

    Lieferung und Aufbau

    Der Lieferumfang besteht neben dem Drucker noch ein Handbuch, Stromkabel, ein USB-Kabel, ein Teststück Filament, eine Plastikspachtel, eine SD-Speicherkarte, ein USB-Adapter, 2 Ersatz-Nozzel, Kabelbinder, eine Zange, eine Extrudernadel und passende Inbus-Schlüssel, kurz alles was man zum Start in die Welt des 3D-Drucks braucht.

    Wenn man die Einzelteile einmal ausgepackt und sortiert hat, braucht man wirklich nur 10 Minuten um den Vyper Aufbauzeit. Selbst handwerklich unbegabte Menschen sollten hier keine Probleme haben. 6 Schrauben, ein paar Stecker, fertig.

    Kleiner Tipp: Falls ihr das Werkzeug sucht, es befindet sich in einer Schublade unter dem Druckbett

    Erster Eindruck

    Der 3D-Drucker hat eine Größe von 245 x 245 x 260 mm (L/B/H). Ein stabiles Schienensystem verbindet das Druckbett, welches sich in der y-Achse bewegt, mit dem in der x- und y-Achse beweglichen Druckkopf. Der Filamenthalter an der linken Seite und der Extruder sind nicht außergewöhnlich. Im direkten Vergleich mit anderen Geräten fällt sofort das große Farb-Display und die magnetische haftende PEI-Druckplatte mit aufgerauter Oberfläche auf, die eine einfachere Handhabung bei besserer Haftung verspricht. Auch eine kleine LED-Beleuchtung am Druckkopf ist ein kleines aber feines Extra, dass man in dieser Preisklasse nicht unbedingt erwarten kann.

    Der 4,3 Zoll (10,92 cm) große Touchscreen macht einen guten Eindruck. Die Menüs werden sauber dargestellt und beim Farbschema wechseln sich zum größten Teil Weiß und Blau ab.

    Der erste Druck mit dem Vyper

    Das Druckbett zu leveln war bis jetzt immer das größte Gefummel. Ihr müsste die Druckplatte optimal zum Druckkopf ausrichten, damit euer Druckmaterial auch richtig haftet, normalerweise passiert das manuell über 4 Rädchen auf der Unterseite der Druckplatte. Mit dem Vyper ist das nun vorbei. Das automatische Leveln ist das große Plus beim Vyper. Einfach den entsprechenden Menüpunkt auswählen und der Drucker geht die nötigen Schritte automatisch durch. Das leveln dauert wenige Minuten und nach dem Abschluss kann direkt mit dem Drucken losgelegt werden.

    Alles in allem sollte das nicht länger als 30 Minuten dauern. Wählt dazu die Demodatei von der mitgelieferten SD-Karte aus und startet den Druck. Der Drucker kurz auf und beginnt das Filament auf die Druckplatte aufzutragen. Nach 1,5 Stunden sollte der Druck beendet sein und kann vom Druckbett genommen werden. Das war einfach, oder?

    Lärm-/ Geruchsbelästigung und Druckqualität

    Die neuen Motoren und Treiber sind wirklich sehr leise, man hört bei normaler Druckgeschwindigkeit kaum etwas davon. Dies trifft allerdings leider nicht für die verbauten Lüfter in Druckkopf, Gehäuse und Netzteil zu. Diese sind deutlich zu hören, daher gibt es bereits zahlreiche Mods, um diese auszutauschen. Daher ist es nicht unbedingt ratsam den Drucker direkt neben eurem Schreibtisch aufzustellen, lieber in einem Nebenraum. Alternativ könnt ihr euch auch gerne eine Einhausung bauen, um den Drucker zu verstecken, IKEA bietet hier zahlreiche Teile, die in der 3D-Druck Community gerne verbaut werden.

    Die ersten Drucke gefallen mir schon ziemlich gut für einen Out-of-the-Box Druck.. Hier und gab es zwar ein paar Schichten, die nicht so sauber waren oder übermäßiges Fäden ziehen, aber nichts was man mit ein paar Änderungen an der Drucktemperatur oder anderen Einstellungen wegbekommt, das Gesamtbild passt erstmal.

    Stichwort Haftung: Die Drucke sitzen bombenfest, wenn ihr richtig gelevelt habt, und dank der magnetischen Platte ist das Ablösen ein Kinderspiel. Nehmt einfach die Platte vom Heizbett, biegt sich leicht und das Druckstück löst sich. Ich bin nach den ersten Drucken von der Qualität, Geschwindigkeit und der geringe Lärmpegel beim Drucken echt begeistert, mein alter Drucker war dagegen ein Düsenjäger.

    Fazit

    Nachdem ich den Anycubic Vyper nun einige Zeit in Benutzung habe und die eine oder andere Einstellung optimiert haben, kann ich sagen, dass Anycubic hier einen grundsoliden 3D-Drucker abgeliefert hat, der sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Benutzer überzeugen kann. Durch Auto-Leveling wird der Einstieg in den 3D-Druck sehr einfach. Der Drucker liefert schon direkt nach dem Aufbau ein super Druckergebnis, dass man durch kleinere Änderungen über die Slicing-Software immer weiter optimieren kann. Bei dem erwähnten Lüfter muss ich allerdings etwas kleinlich sein, hier hätte man von Werk aus bereits leisere verbauen können, aber auch diese sind schnell ausgetauscht. Preislich ist der Anycubic Vyper durch die verschiedenen Anbieter oder überholten Modelle bei eBay eine echte Preisempfehlung für um die 350-270 Euro solltet ihr auf jeden Fall zuschlagen.

    Im Laufe meiner Testzeit gab es in verschiedenen Foren vermehrt Probleme mit dem Level-Sensor, der bei einigen Usern wohl spontan beschlossen hat den Geist aufzugeben – es scheint hier bei einer Charge Probleme gegeben zu haben. Der Support von Anycubic ist hier wohl sehr fix und ersetzt die defekten Teile oder schickt direkt einen neuen Druckkopf, den ihr dann selbst wechseln müsst. Dies ist aber dank einer detaillierten Videoanleitung eigentlich auch kein Problem, es muss nichts gelötet werden. Mein Level-Sensor hat dieses Problem nicht und der Drucker hat nun bestimmt schon 100-150 Druckstunden ohne Probleme hinter sich.

    Dieser Artikel wurde in einer längeren Version auf stadt-bremerhaven.de veröffentlicht.

  • Groß – Größer – Anycubic Photon Mono X 6K im Test

    Anycubics neuer Photon Mono X 6K verspricht nicht nur eine höhere Druck-Auflösung, sondern auch eine wesentlich schneller Druckzeiten. Mit bis zu 80 mm/h soll der rund 600 Euro teure 3D-Drucker Objekte aus Kunstharz zaubern. Die 6K-Auflösung kann dabei kleinste Details von nur 34 µm abbilden.

    Beim Nachfolger des Photon Mono X handelt es sich ebenfalls um ist einen großformatigen Resin 3D Drucker mit einem Druckvolumen von 197 x 122 x 245 mm.

    Ob der 3D-Drucker das hält, was er verspricht habe ich mir einmal genauer angesehen.

    Technische Daten

    Äußerlich hat sich beim neuen Mono X 6K im Vergleich zum Vorgänger fast nichts geändert. Im Inneren sitzt nun aber eine noch stärkere UV-Lichtquelle und auch das monochrome LCD ist nicht nur hochauflösender, sondern auch etwas größer als beim Vorgänger.

    Anycubic Mono X 6K

    Eingesetzte Technologie mSLA, LCD-Kunstharz-Drucker
    maximales Druckvolumen 24,5 * 19,7 * 12,2 cm = 5,88 L
    Aufstellgröße 47,5 * 29 * 27 cm
    Lichtquelle 405 nm Matrix-LED mit bis zu 6.500 µW/cm²
    Maskierung LCD-Panel 5760 * 3600 Pixel

    Lichtdurchlässigkeit 6%

    Kontrastverhältnis 350:1

    Horizontale Auflösung ≈ 34 µm
    Angegebene maximale Druckgeschwindigkeit 80 mm/h
    Netzteil AC/DC 110 V – 240 V (AC) zu 24 V 144 Watt (DC)
    Verbindungen USB-A 2.0 & WLAN
    Controllboard Eigenentwicklung Anycubic
    Steuerung 3.5-Zoll-Touchsceen

    Android- oder iOS-App

    Preis laut Hersteller 649 US-Dollar
    Herstellerseite www.anycubic.com

    Das SLA Druckverfahren bietet hier einige Vor- aber auch Nachteile: zum einen hat das verbaute LCD-Panel des Photon Mono X 6K hat eine hohe 6K-Auflösung mit einer Auflösung von 5760 × 3600 Pixeln. Hierdurch kann man viel feinere Schichten Drucken als es mit einem herkömmlichen FDM-Drucker möglich ist. Nachteil am Resin-Druck? Man ist definitiv in der Größe des Druckbettes begrenzt, der Anycubic Mono X 6K bietet hier schon eines der größten Druckvolumen die man aktuell zu einem erschwinglichen Preis bekommen kann.

    Verpackung und Lieferumfang

    Der Anycubic Mono X 6K kommt in einem schlichten braunen Karton bei euch an. Immerhin ist der 3D-Drucker sicher verpackt und in üppigen Schaumstoff gepackt, sodass  selbst der gröbste Lieferfahrer dem Gerät nichts anhaben können sollte. Im Lieferumfang befindet sich alles, was für den Gebrauch notwendig ist.

    Neben dem Drucker und Netzteil findet ihr noch eine Menge Zubehör im Karton, dabei wären:

    • WLAN-Antenne
    • Bedienungsanleitung
    • Papier für die Druckbett Nivellierung
    • Ersatz UV-Screen Schutz + Alkoholtuch
    • Schrauben und passende Inbusschlüssel
    • Metallspachtel für das Druckbett
    • Plastikspachtel für den Harztank
    • Einmal-Resin-Filter
    • Handschuhe
    • Masken
    • USB-Stick:
      • druckbereites Testmodell
      • Bedienungsanleitung
      • Photon Workshop Slicer inkl. Anleitung

    Was allerdings nicht dabei ist, ist kompatibles Resin.

    Design und Verarbeitung

    Der Drucker benötigt mit einer Größe von 270 mm x 290 mm x 475 mm (L x B x H) eine Menge Platz. Auch das Eigengewicht von rund 10,75 kg spricht hier für sich.

    Bei den Materialien setzt Anycubic auf Metall-Basis und eine transparente gelbe Haube, um eure Drucke vor direkten UV-Strahlen durch Sonneneinstrahlung zu schützen. Der Mono X besteht aus einer Basiseinheit mit auf Linearschienen gelagerter z-Achse, einer abnehmbaren Druckplattform, einem großen Resintank und der angesprochenen gelben Kunststoffabdeckung. Die Verarbeitung des 3D-Druckers ist hochwertig und macht einen robusten Eindruck.

    An der Front befindet sich der typische Farb-Touchscreen der in der Reaktion keine Wünsche offenlässt und der zugleich sehr präzise und reaktionsschnell arbeitet. Der 3,5’’ große und farbige Touchscreen führt mit wenigen Klicks zu allen wichtigen Einstellungen. Die Menüführung ist verständlich und ähnelt der Bedienung anderer Resin 3D Drucker.

    Der Touchscreen an sich hat eine angenehme Auflösung und reagiert präzise auf deine Berührungen. Bei der Auswahl eines Modells für den Drucks werden kleine Thumbnails der einzelnen Druckdateien angezeigt. So kannst man neben dem Namen auch am Bild erkennen welches Objekt gedruckt werden soll.

    Die Druckplatte hat eine texturierte Oberfläche, damit das gehärtete Resin besser daran haftet. Selbst große bzw. schwere Objekte können so während eines Druckes nicht einfach abfallen.

    Einschalten, leveln, loslegen

    Besonders praktisch: Der Mono X 6K kommt vollständig zusammengebaut bei euch zuhause an, eine Montage ist nicht notwendig. Entsprechend simpel fällt die Inbetriebnahme aus. Einfach auspacken, anschließen und das Leveln der Druckplattform durchführen. Schon seid ihr einsatzbereit. Die beigelegte und auf dem USB-Stick gespeicherte Bedienungsanleitung erklärt mit einfach verständlichen Abbildungen und Instruktionen die einzelnen Schritte, wer trotzdem nicht weiterkommt, findet hilfreiche Videos auf dem offiziellen Youtube-Kanal von Anycubic.

    Optional könnt ihr eine WLAN-Verbindung einrichten, um fortan über die eine App Druckaufträge zu starten oder den Druckstatus zu überwachen. Montiert dazu die beigelegte Wlan Antenne und folgt den Schritten im Handbuch.

    Fangen wir aber zunächst einmal mit der mitgelieferten Demo-Datei an. Im Lieferumfang des Druckers ist ein kleiner roter USB-Stick enthalten. Dieser enthält neben der Anleitung, einen Testdruck und den Photon Workshop mit dem ihr eigene Modelle umwandeln könnt. Dieses einfache Slicing-Programm entspricht den Basisanforderungen, lediglich die Geschwindigkeit beim berechnen der Modelle könnte etwas schneller sein. Wer es komfortabler haben möchte kann gerne auf eine kostenpflichtige Alternative wie Lychee zurückgreifen.

    Der Druck der Testdatei dauert ca. 4h um das ca. 5cm hohe Objekt zu drucken. Das ist schon eine gute Zeit wenn man bedenkt, eine Schichthöhe lediglich 0.01mm beträgt.

    Die Druckqualität

    Wie bereits erwähnt habe ich dem mitglieferten Modell nicht viel beachtung geschenkt, es handelt sich dabei eher um eine Art „Techdemo“ um die Möglichkeiten aufzuzeigen und von Profis erstellt. Ich wollte meine eigenen Modelle drucken und habe mich hierzu den verschiednenen kostenlosen Quellen im Netz bedient. Sei es Thingiverse, Cults3D oder myMinifactory man findet dort eigentlich nicht was es nicht gibt, neben funktionalen Modellen wie Klammern, Halter, Kugellager oder gar Erwachsenenspielzeug auch Kunst oder Modelle die z.B. für Tabletops wie Dungeons & Dragons genutzt werden können.
    Genau für solche Figuren ist das Resin-Drruck eigentlich ideal, da er die kleinsten Details sehr präzise abbilden kann.

    Der Mono X 6K hat hier wirklich sehr gute Arbeit geleistet. Mit aktiviertem Antialiasing auf höchster Stufe lassen sich kaum Schichten erkennen. Da ich vorher einen Resin-Drucker eines anderen Herstellers benutzt habe war ich wirklich positiv überrascht. Aber nicht nur die Qualität war erstaunlich, auch die Geschwindigkeit in der der Drucker gearbeitet hat. Mein alter Drucker hätte für wesentlich kleinere Drucke ein vielfaches an Zeit gebraucht.

    Meine Ergebnis waren durch die Bank weg beeindruckend.  Es sind so gut wie keine Stufen erkennbar und auf den ersten Blick kann man das Modell nicht von einem Spritzguss Modell unterscheiden.

    Gerüche und Lautstärke – nicht Bürotauglich

    Sobald der Mono X 6K arbeitet laufen auch die vier Lüfter zum Kühlen der Matrix-LEDs an, diese zwar leise aber immer noch als Dauerrachen zu hören, dazu kommt der Motor der die Z-Achse dauerhaft hebt und senkt. Es ist jetzt kein richtiger „Lärm“ aber eine monotone Beschallung die die auf Dauer nervt.

    Störender ist dann eher der Geruch. Hier kommt es zudem stark auf das verwendete Resin an an. Es gibt durchaus Sorten die kaum wahrnehmbare Ausdünstungen haben. Mit der übergestülpten Haube ist dann eine Geruchsbelästigung kaum wahrnehmbar. Eine Silikondichttung am unteren Rand könnte dies sogar noch verbessern. Daher würde ich zunächst einmal davon abraten den Anycubic Mono X 6K (oder auch jeden anderen Resin Drucker) direkt neben euch zu stellen. Nutz dazu eher einen anderen Raum, den ihr ggf. auch dauerhaft lüften könnt – aber Vorsicht, zu kalt ist auch nicht gut für den Druck.

    Fazit – Der Anycubic Photon Mono X 6K ist schnell und genau

    Resin-Druck hat den Ruf zu stinken und viel (giftigen) Müll zu produzieren, zudem soll er langsam zu sein und einen hohen Arbeitsaufwand zu verlangen. Meine Erfahrung und der Test zeigt, dass man einige Punkte hier getrost vegessen kann.  Der Anycubic Photon Mono X 6K arbeitet schnell und liefert eine sehr gute Qualität.
    Mit den Materialien und einer Wash&Cure Station kann man zudem viel Müll und Zeit einsparen. Im Test hat die Qualität der gedruckten Objekte überzeugen können. Die mitgelieferte Anycubic Photon Workshop Software erfüllt ihren Zweck, ist aber langsam – kann aber problemlos gegen eine andere ausgetauscht werden.

    Wer einen großformatigen Resin-Drucker sucht, wird nicht um den Anycubic Mono X 6K rumkommen. Er bietet eigentlich fast alles, was das Herz begehrt und wer von einem anderen Modell wechseln möchte, sollte nicht lange überlegen.

    Preise und Verfügbarkeit

    Aktuell wird der Mono X 6K in Wellen angeboten, da der Hersteller wie alle mit dem aktuellen Chipmagel kämpft, mit etwas Glück solltet ihr aber bereits jetzt einen Drucker bekommen können, vereinzelt taucht er auch schon bei Amazon auf. Gegen Q2-2022 soll sich die Lage dann aber entspannt haben und der Drucker überall erhältlich sein. Anycubic gibt den UVP mit 599 Euro an. Durch ständig wechselnde Aktionen wird er bei manchen Händlern aber auch schon zu einem günstigeren Preis angeboten.

    Wenn ihr mehr 3D-Drucke sehen wollt und welche Möglichkeiten es hier gibt, schaut doch einfach mal auf meinem Instagram Profil instaram.com/showyourprints vorbei.

     

    Dieser Artikel wurde in einer längeren Version auf stadt-bremerhaven.de veröffentlicht.

  • Creality stellt neuen Ender-3 S1 3D-Drucker vor

    Creality hat mit dem Ender-3 S1 ein neues Modell seiner Ender-Serie vorgestellt und damit mal wieder gezeigt, dass auch bei der beliebten Ender-Serie noch lange nicht schluss mit Weiterentwicklungen ist. Der Ender-3 S1 arbeitet unter anderem mit einem „Sprite“-Direkt-Extruder mit zwei Zahnrädern und einer Touch Bettnivellierung. Optional erhält man für den Ender-3 S1 außerdem nun ein Lasergravier-Modul und ein LED-Licht zum Nachrüsten.

    Der 3D-Drucker Ender-3 S1 kann mit nur lässt sich mit wenigen Handgriffen kinderleicht zusammenbauen und ist nach so nach dem Auspacken sofort einsatzbereit. Er wird zu 96% vormontiert geliefert. Voreingestellte Schnittstellen für Lasergravur oder LED-Licht vereinfachen die Arbeit mit dem 3D-Drucker. Das Laser-Modul ist jedoch separat erhältlich und nicht im Lieferumfang enthalten.

    Besonderheiten Ender-3 S1

    Die automatische Bettnivellierung mit dem CR Touch erleichtert den Einstieg für Anfänger und levelt euer Bett fast automatisch. Die hochpräzise Doppel-Z-Achse bringt präzisere Druckergebnisse. Die PC-Federstahl-Druckplatte ist abnehmbar. Damit kann das 3D-Druck-Objekt durch einfaches Biegen der Druckplatte abgenommen werden.

    Der S1 ist mit verschiedenen Filamenten kompatibel und kann so vielseitig eingesetzt werden. Ein 4,3-Zoll-LCD-Bildschirm erleichtert die Bedienung des 3D-Druckers. Funktionen wie ein Filament-Runout-Sensor oder ein Stromausfall-Sensor sollen fehlerhafte 3D-Drucke verhindern.

    Der „Sprite“-Direkt-Doppelrad-Extruder besitzt zwei Förderräder aus Edelstahl. Die zwei Zahnräder haben eine Schubkraft von bis zu 80 N. Der „Sprite“-Extruder ist leicht – er wiegt lediglich 210 Gramm und ist um 30% leichter als andere Modelle.

    Produktivideo Creality Ender-3 S1

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    Technische Details Creality Ender-3 S1

    Hersteller Creality
    Modell Ender-3 S1
    Bauvolumen 220 x 220 x 270 mm
    3D-Druckverfahren FDM
    3D-Druck-Materialien PLA, TPU, PETG, ABS
    Schichtdicke 0,05- 0,35 mm
    Druckgeschwindigkeit max. 150 mm/s
    Düsendurchmesser 0,4 mm
    Maximale Düsentemperatur 260 Grad Celsius
    Maximale Heizbetttemperatur 100 Grad Celsius
    Druckplatte PC-Federstahl
    Nivellierung CR Touch Bettnivellierung
    Konnektivität Typ C-USB / SD-Karte
    Druckergröße 487 x 453 x 622 mm
    Preis 399 USD (~ 350 EUR)
  • Bresser T-Rex mit Dual Extruder als Knaller-Angebot bei Aldi

    Mit dem WLAN-fähigen 3D-Drucker T-REX Extruder von Aldi können Drucke in zwei Farben durchgeführt werden. Der Dual-Extruder arbeitet mit beiden Düsen gleichzeitig, um Modelle in unterschiedlichen Farben zu drucken.

    Der Druckvorgang erfolgt entweder über USB oder WLAN am Rechner oder über die mitgelieferte 16 GByte große SD-Karte. Bei dem Drucker handelt es sich um ein geschlossenes Design mit Acrylabdeckung. Tür und Acrylabdeckung dienen als Sichtfenster.

    Der Bresser T-Rex verfügt über 10-mm-Führungsstangen für eine präzise Bewegung entlang der Z-Achse. Dazu kommt eine beheizbare Druckplattform aus Alu. Der Drucker bietet eine Temperaturregelung für verschiedene Filamente: 50 °C für PLA, 120 °C für ABS. Der Drucker wird mit der REXPrint-Slicing-Software ausgeliefert und ist auch kompatibel mit Open-Source-Slicing Software wie Cura, Simplify3D etc. Die Bauraum misst 200 x 148 x 150 mm  mm und die Druckgenauigkeit wird mit ca. 0,1–0,2 mm angegeben.

    Der Drucker selbst misst  526 x 360 x 403 mm und wiegt stolze 15 kg.

    Der 3D WLAN-Drucker T-REX2 mit Twin Extruder kostet bei Aldi 599 Euro, der UVP liegt bei 949 Euro in den Filialen bekommt ihr ihn nicht, ihr müsst ihn online bestellen. Der Drucker ist nur im Aktionszeitraum von 29.11.2021 07:00 – 18.12.2021 bestellbar bzw. nur solange der Vorrat reicht.

    Technische Daten Bresser T-Rex

    Stromversorgung Netzstecker
    ELEKTRONIK, HARD- & SOFTWARE
    Extruderanzahl 2
    Präzision 0.1 mm
    Positionierungsgenauigkeit XY Achse 0.011 mm
    Positionierungsgenauigkeit Z Achse 0.0025 mm
    Schichtdicke (mm) von 0.05
    Schichtdicke (mm) bis 0.4
    Düsendurchmesser 0.4 mm
    Druckgeschwindigkeit (mm/s) von 10
    Düsentemperatur (°C) 240
    Filament-Durchmesser 1.75 mm
    Geräuschepegel 50 in DB
    Düsengeschwindigkeit (mm/s) bis 100
    ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
    Temperaturbereich min. (°C) 0
    Temperaturbereich max. (°C) 120
    Erweiterte Garantie 5 Jahre
    ABMESSUNGEN & GEWICHTE
    Länge gesamt 530 mm
    Breite gesamt 370 mm
    Höhe gesamt 560 mm
  • Die beliebtesten 3D-Drucker auf Amazon

    ANYCUBIC I3 Mega S

    Der Anycubic Mega S druckt Teile, die bis zu 210 x 210 x 205 mm groß sein, und aus TPU, PLA, ABS, HIPS oder Holz bestehen können. Das Material wird von einem Extruder mit einer maximalen Temperatur von 260°C und einer maximalen Geschwindigkeit von 20 – 100 mm/s extrudiert. Dabei liegt die Genauigkeit bei 0,05 – 0,3 mm. Generell kann man sagen, dass Anycubic Mega S ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat, sich dennoch eher für den Hobbybedarf eignet.

    ELEGOO Neptune 2

    Elegoo hat hier einen super Drucker auf die Beine gestellt. Das GErät wurde von Grund aufhat Elegoo verbessert. Angefangen von den leisen Steppertreibern bis hin zu einer ordentlichen Druckplatte.
    Man erhält also einen gut durchdachten 3D Drucker, bei dem alles funktioniert und das für einen fairen Preis.

    ELEGOO Mars 2 Pro Mono

    Diese Desktopgeräte gelten derzeit als einige der günstigsten 3D-Drucker auf dem Markt. Es handelt sich um einen leichten 3D-Drucker, der die LCD-Technologie nutzt, um Teile mit einem maximalen Volumen von 129 x 80 x 150 mm herzustellen. Mit einer Schichthöhe zwischen 0,01 und 0,2 mm produziert dieser 3D-Drucker Teile mit hoher Detailqualität und Präzision. Das Interessanteste an diesem Gerät ist die handliche Größe und eine intuitive und leicht zu bedienende Benutzeroberfläche. Darüber hinaus arbeitet das Gerät mit lichtempfindlichen Harzen bei einer Druckgeschwindigkeit von 30-50 mm/h.

    Creality Ender 3

    Hervorragende Drucke, zahlreiche Upgrade-Möglichkeiten und ein budgetfreundlicher Preis machen den Creality Ender 3 zu einem der beliebtesten und meist gekauften 3D Drucker weltweit.

    Aufgrund seiner einfachen Handhabung und tollen Features eignet sich der Ender 3 besonders für 3D-Druck Einsteiger, aber auch erfahrene Hobby-Drucker wissen den Creality-Drucker wegen seiner vielzähligen Upgrade-Möglichkeiten zu schätzen.

    Geeetech A20

    Der Geetwch A20 hat ein Druckvolumen von 250 x 250 x 250mm. Der 3D-Drucker kann in nur zwei Schritten aufgebaut werden und basiert auf der Struktur des sehr berühmten Prusa i3-Modells. Die Maschine ermöglicht die Konstruktion von Kunststoffteilen mit einer Genauigkeit von 0,1 mm und verfügt über einen Filamentdetektor, um Druckprobleme am Ende der Rolle zu vermeiden.

    ELEGOO MARS 3

    Der Elegoo Mars 3 Monochrome LCD-Drucker verfügt über einen neuen Bildschirm mit 4098 x 2560 Pixel und 4K-Auflösung und ist somit der erste 4K-Resindrucker der Mars-Serie.

    Elegoo verspricht außerdem eine um 30% höhere Druckgenauigkeit als beim Vorgänger Mars 2.

    Bresser Rex – 3D Drucker mit WLAN und integrierter Kamera

    3D-Druck leicht gemacht – mit diesem intuitiv bedienbaren WLAN-3D-Drucker für Einsteiger inklusive HEPA-Luftqualitätsfilter und 2MP-Kamera

    • WLAN 3D-Drucker, für Anfänger perfekt geeignet
    • Beheizbare, flexible Bauplattform; integrierte 2MP-Kamera
    • Verschiedene Verbindungsmöglichkeiten: USB, WLAN, Cloud
    • Maße: 400 x 380 x 405 mm / Gewicht: 9 kg
    • Inkl.: REX 3-D-Drucker, umfangreiches Zubehör
    • Druckmaße: bis 150 x 150 x 150 mm
    • Mit Ersatz-Düse und Filament-Paket mit je 300 g schwarz und weiß
    • Geschlossenes Druckgehäuse
    • Einfaches Bedienen über den intuitiven Touch-Monitor
    • Installierter HEPA-Luftqualitätsfilter

    ELEGOO Saturn

    Elegoo hat sich in den letzten Jahren als einer der weltweit bekanntesten LCD 3D Drucker Hersteller etabliert. Neben dem 5.5 Zoll LCD 3D Drucker Mars und Mars Pro, bringen sie nun einen 8,9 Zoll LCD 3D Drucker mit riesigem Bauraum von 192 x 120 x 200 mm heraus. Außerdem ist dies der erste LCD 3D Drucker von Elegoo mit einem Monochrome LCD, welches weitaus verschleißfester ist und eine viel stärkere Belichtungsintensität ermöglicht.

    LONGER LK5 Pro

     

    Die Maschine basiert auf der FDM-Technologie und ist mit Standardthermoplasten wie PLA, ABS und anderen kompatibel. Er hat ein maximales Druckvolumen von 300 x 300 x 400 mm und ist damit wesentlich größer als viele der derzeit auf dem Markt erhältlichen Optionen. Außerdem erreicht er eine Druckgeschwindigkeit von 80 mm/s und hat eine Mindestschichthöhe von 0,1 mm. Der LK5 Pro ist einfach zu montieren, verfügt über eine benutzerfreundliche Oberfläche mit Touchscreen und ist mit einem Fadenende-Detektor sowie einem vorgeheizten Druckbett ausgestattet. Zweifellos stellt dieser eine gute Wahl für einen 3D-Drucker mit einem vernünftigen Preis dar.

     

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