FDM

  • Bambu Lab X1 (Carbon): 3D-Druck mit bis zu 16 Farben und LiDAR für perfekte Druckergebnisse

    Der Bambu Lab X1 ist ein neurt leistungsstarker 3D-Drucker, der Multicolor Drucke mit bis zu 16 Farben unterstützt und dank künstlicher Intelligenz den Nutzer unterstützen soll.

    Die Nozzle soll eine Härte von 50 HRC haben, und das Full-Metal Hotend soll auf bis zu 300°C aufheizbar sein. Das Druckbett selbst kann auf eine Temperatur von bis zu 120°C beheizt werden. Da es sich beim Bambu Lab X1 um ein geschlossenes System handelt, kann auch die Temperatur des Druckraums geregelt werden, bis zu einer Temperatur von 60°C, somit sollte dem Druck verschiedener Materialien nichts im Weg stehen.

    Der Bauraum misst 256 x 256 x 256 Millimeter. Die maximale Geschwindigkeit des Druckkopfs wird mit 500 mm/s beziffert.

    Alternativ kann man sich auch für die Ausstattungsvariante X1-Carbon entscheiden. Diese verfügt zusätzlich üner eine integrierte Full HD-Kamera zur Überwachung des Drucks. Mit Carbon oder Glasfaser verstärktes Polymer soll vom X1-Carbon ideal gedruckt werden können, für den X1 wird die Nutzung solcher Filamente nicht empfohlen. Beide Modellvariante haben einen Touchscreen verbaut, die Steuerung soll auch remote möglich sein.

    Wir benötigen Ihre Zustimmung um den Inhalt von YouTube laden zu können.

    Mit dem Klick auf das Video werden durch den mit uns gemeinsam Verantwortlichen Youtube [Google Ireland Limited, Irland] das Video abgespielt, auf Ihrem Endgerät Skripte geladen, Cookies gespeichert und personenbezogene Daten erfasst. Damit kann Google Aktivitäten im Internet verfolgen und Werbung zielgruppengerecht ausspielen. Es erfolgt eine Datenübermittlung in die USA, diese verfügt über keinen EU-konformen Datenschutz. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Jmx0O2lmcmFtZSB0aXRsZT0mcXVvdDtDb21pbmcgdG8gS2lja3N0YXJ0ZXIgb24gTWF5IDMxc3QgMjAyMiZxdW90OyB3aWR0aD0mcXVvdDs3MDgmcXVvdDsgaGVpZ2h0PSZxdW90OzM5OCZxdW90OyBzcmM9JnF1b3Q7aHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS5jb20vZW1iZWQvUFBPSzlhRjd4a28/ZmVhdHVyZT1vZW1iZWQmcXVvdDsgZnJhbWVib3JkZXI9JnF1b3Q7MCZxdW90OyBhbGxvdz0mcXVvdDthY2NlbGVyb21ldGVyOyBhdXRvcGxheTsgY2xpcGJvYXJkLXdyaXRlOyBlbmNyeXB0ZWQtbWVkaWE7IGd5cm9zY29wZTsgcGljdHVyZS1pbi1waWN0dXJlJnF1b3Q7IGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbiZndDsmbHQ7L2lmcmFtZSZndDs=

    Verbaut ist auch eine NPU-Einheit. Zur Ausstattung zählt ein Micro-LiDAR-System, welches den Druck überwachen soll – konkret kann das System Herstellerangaben zufolge nicht nur die erste Schicht des Drucks überwachen, sondern auch Probleme während des Drucks erkennen und den Nutzer entsprechend warnen.

    Der X1 wurde nun erfolgreich über eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Als Preis für den X1 wurden aktuell umgerechnet rund 750 Euro aufgerufen, für die X1-Carbon-Variante werden 900 Euro verlangt. Die Lieferung soll schon im Juli erfolgen. Über einen UVP nach der Kickstarter-Kampagne schweigt sich Bambu Labs noch aus.

    Wie ich finde ein sehr spannendes Projekt und zeigt wo die Reise in Sachen 3D-Druck hingeht. Immer mehr Hersteller setzen auf immer höhere Geschwindigkeiten. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die ersten Reviews des Bambu X1 sein werden. Bambu Lab selbst hat auf jeden Fall schon einmal ein Unboxing Video bereitgestellt:

    Wir benötigen Ihre Zustimmung um den Inhalt von YouTube laden zu können.

    Mit dem Klick auf das Video werden durch den mit uns gemeinsam Verantwortlichen Youtube [Google Ireland Limited, Irland] das Video abgespielt, auf Ihrem Endgerät Skripte geladen, Cookies gespeichert und personenbezogene Daten erfasst. Damit kann Google Aktivitäten im Internet verfolgen und Werbung zielgruppengerecht ausspielen. Es erfolgt eine Datenübermittlung in die USA, diese verfügt über keinen EU-konformen Datenschutz. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Jmx0O2lmcmFtZSB0aXRsZT0mcXVvdDtCYW1idSBMYWIgWDEgQ2FyYm9uICZhbXA7YW1wOyBBTVMgQ29tYm8gVW5wYWNraW5nJnF1b3Q7IHdpZHRoPSZxdW90OzcwOCZxdW90OyBoZWlnaHQ9JnF1b3Q7Mzk4JnF1b3Q7IHNyYz0mcXVvdDtodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS9lbWJlZC9OWG1KcC1oU0k4Yz9mZWF0dXJlPW9lbWJlZCZxdW90OyBmcmFtZWJvcmRlcj0mcXVvdDswJnF1b3Q7IGFsbG93PSZxdW90O2FjY2VsZXJvbWV0ZXI7IGF1dG9wbGF5OyBjbGlwYm9hcmQtd3JpdGU7IGVuY3J5cHRlZC1tZWRpYTsgZ3lyb3Njb3BlOyBwaWN0dXJlLWluLXBpY3R1cmUmcXVvdDsgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuJmd0OyZsdDsvaWZyYW1lJmd0Ow==
  • Alle Infos und erster Eindruck zum AnkerMake M5

    Anker trommelt nun ja schon seit ein paar Wochen mit einem neuen 3D-Drucker, den sie unter dem Dach ihrer neuen Marke AnkerMake auf den Markt bringen wollen. Lange wurde sich in Schweigen gehüllt und nur kryptische Andeutungen gemacht, doch jetzt wurde die Katze aus dem Sack gelassen und der AnkerMake M5 vorgestellt. Der innovative Drucker soll sich mit einem „Rundum-Sorglos-Paket“ sowohl an Anfänger als auch an Profis richten.

    Hier einmal ein paar Highlights des Anker M5 kurz zusammengefasst:

    • einfacher Aufbau, in 15 Minuten soll der Drucker einsatzbereit sein
    • Autoleveling mit 49 Messpunkten (7×7)
    • bis zu 5x schnellere Druckzeit als mit vergleichbaren 3D-Druckern.
      (250mm/s) ohne Detailverlust
    • Aluminiumgehäuse
    • Direct-Extruder
    • Beheiztes, magnetisches Druckbett aus Federstahl (PEI-Platte)
    • Beschleunigung von bis zu 2500mm/s
    • Maximale Baugröße 235x235x250mm
    • HD-Webcam, die mittels einer AI den Druck überwacht und diesen bei Problemen stoppt. Ebenfalls kann über die integrierte Webcam ein Timelapse Video aufgenommen werden oder der Druck aus aller Welt überwacht werden.
    • Steuerung & Überwachung über eigene App
    • druckt PLA, TPU, ABS & PETG
    • Bedienung per Touch Screen
    • Druckauflösung bis zu 0,1mm
    • edles Design

    Ab heute 6. Aprill 22 Uhr kann der AnkerMake M5 zu Vorzugspreisen von 429 US-Dollar (ca. 390 Euro) im Super Early Bird bzw. 499 US-Dollar (ca. 453 Euro) im Early Bird auf Kickstarter.com vorbestellt werden. Der reguläre Verkauf des AnkerMake M5 soll dann in der zweiten Jahreshälfte in Deutschland starten. Backer auf kickstarter erhalten das Gerät allerdings wesentlich früher. Über einen UVP nach der Kickstarter-Kampagne hat sich Anker noch nicht geäussert.

    Der Anker M5 im ersten Hands on

    AnkerMake M5

    Ich selbst hatte bereits im Rahmen einer kleinen Presseevents die Möglichkeit mir den Drucker etwas genauer anzusehen. Und muss sagen für nen ersten Wurf ist das ganz ordentlich, was Anker hier abliefert, optisch macht der Drucker einiges her.

    Keine freien Kabel oder lauten Lüfter, alles schön im Aluminium Gehäuse verpackt. Die breite Basis, auf der der Rahmen mit den Achsen befestigt wird, ist anscheinend sehr gut gelagert und gedämpft, sodass kein Vibrieren o.ä. während des Betriebs stört. Ich geh mal so weit und sage, dass man sich den Drucker jetzt nicht zwingen in einem Schrank verstecken muss. Er ist eher ein Blickfang.

    Der verbaute RGB-Indikator trägt seinen Teil dazu bei. Anhand der Farbe der LED erkennt ihr den aktuellen Status (Aufheizen, Druck, Störung), ebenso scheint es, dass sich ebenfalls der Filament Sensor darin befindet. Beim Druckkopf selbst handelt es sich um einen Direct-Extruder, einen separaten Extruder sucht man somit vergebens. Auf der rechten Seite findet man das Bedienfeld mit einem klaren und schnell reagierenden Display auf dem ihr verschiedene Setting einstellen könnt und immer über den aktuellen Fortschritt informiert werdet, bei der Gestaltung hat sich AnkerMake schon ein paar Gedanken gemacht.

    AnkerMake M5 – 70 % schnelleres Drucken?

    Okay, hier muss man ehrlich sein, der Drucker ist Out-of-the-Box ohne jegliche Modifikation wirklich schnell für seine Klasse, aber irgendwo auf diesem Planeten gibt es etliche 3D-Drucker mit einigen Umbauten, die genauso schnell, wenn nicht sogar noch schneller sind. Aber seien wir mal ehrlich, nur ein kleiner Teil der Benutzer will das. Sie wollen nicht ihr neues Gerät auseinandernehmen, Lüfter oder gar den ganzen Druckkopf tauschen, Stepper modifizieren und Custom-Firmware aufspielen. Sie wollen, dass es funktioniert. Hier punktet der AnkerMake M5 in meinen Augen einfach, weil es einfach ist eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen.

    Wir benötigen Ihre Zustimmung um den Inhalt von YouTube laden zu können.

    Mit dem Klick auf das Video werden durch den mit uns gemeinsam Verantwortlichen Youtube [Google Ireland Limited, Irland] das Video abgespielt, auf Ihrem Endgerät Skripte geladen, Cookies gespeichert und personenbezogene Daten erfasst. Damit kann Google Aktivitäten im Internet verfolgen und Werbung zielgruppengerecht ausspielen. Es erfolgt eine Datenübermittlung in die USA, diese verfügt über keinen EU-konformen Datenschutz. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Jmx0O2lmcmFtZSB0aXRsZT0mcXVvdDtBbmtlck1ha2UgTTUmcXVvdDsgd2lkdGg9JnF1b3Q7NzA4JnF1b3Q7IGhlaWdodD0mcXVvdDszOTgmcXVvdDsgc3JjPSZxdW90O2h0dHBzOi8vd3d3LnlvdXR1YmUuY29tL2VtYmVkL2MtUlZuQkJ4VHhzP2ZlYXR1cmU9b2VtYmVkJnF1b3Q7IGZyYW1lYm9yZGVyPSZxdW90OzAmcXVvdDsgYWxsb3c9JnF1b3Q7YWNjZWxlcm9tZXRlcjsgYXV0b3BsYXk7IGNsaXBib2FyZC13cml0ZTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZSZxdW90OyBhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW4mZ3Q7Jmx0Oy9pZnJhbWUmZ3Q7

    Ich habe den Drucker zusammen mit anderen Kollegen in Aktion gesehen. Er ist schnell und das Druckbild war für normale Einstellungen sehr gut, ich habe schon wesentlich schlechtere Drucke bei langsamerer Geschwindigkeit gesehen. Klar haben wir dann bei dem einen oder anderen Getränk uns über das Optimierungspotential unterhalten und rumgenerdet, aber das war dann schon jammern auf einem sehr hohen Niveau (Flow anpassen, Extruder nochmal kalibrieren, Temperatur anpassen, Wände dünner etc. etc.) Nerds werden Spaß damit haben ,das Druckbild zu optimieren und noch die letzten Reserven aus dem AnkerMake M5 zu kitzeln genauso wie Anfänger, die gar nichts mit den Parametern zu tun haben möchten und nur schnell Modelle drucken wollen. Somit ist der AnkerMake M5 ein auf den ersten Blick idealer Einstieg in die Welt des 3D-Drucks.

    Funfact: Zum Leid der anwesenden Mitarbeiter von Anker haben wir es dann noch geschafft den Drucker auf 6-facher Geschwindigkeit laufen zu lassen (300mm/s) und das Druckbild war immer noch ansehnlich. Es ist also noch Luft nach oben und Anker scheint erst einmal vorsichtig mit den Versprechungen zu sein, die sie machen (aber dafür auch halten können). Spannend wird es, wenn die ersten Geräte eintreffen und man klare Aussagen zur Wartung etc. machen kann. Auch das Optimieren der Drucke wird sicherlich noch einmal zur Geschwindigkeit beitragen, wenn die ersten optimierten Profile verfügbar sind.

    Wir benötigen Ihre Zustimmung um den Inhalt von YouTube laden zu können.

    Mit dem Klick auf das Video werden durch den mit uns gemeinsam Verantwortlichen Youtube [Google Ireland Limited, Irland] das Video abgespielt, auf Ihrem Endgerät Skripte geladen, Cookies gespeichert und personenbezogene Daten erfasst. Damit kann Google Aktivitäten im Internet verfolgen und Werbung zielgruppengerecht ausspielen. Es erfolgt eine Datenübermittlung in die USA, diese verfügt über keinen EU-konformen Datenschutz. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Jmx0O2lmcmFtZSB0aXRsZT0mcXVvdDtBbmtlck1ha2UgTTUgaW4gQWN0aW9uJnF1b3Q7IHdpZHRoPSZxdW90OzcwOCZxdW90OyBoZWlnaHQ9JnF1b3Q7Mzk4JnF1b3Q7IHNyYz0mcXVvdDtodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS9lbWJlZC9zajdPTjhvQmRMZz9mZWF0dXJlPW9lbWJlZCZxdW90OyBmcmFtZWJvcmRlcj0mcXVvdDswJnF1b3Q7IGFsbG93PSZxdW90O2FjY2VsZXJvbWV0ZXI7IGF1dG9wbGF5OyBjbGlwYm9hcmQtd3JpdGU7IGVuY3J5cHRlZC1tZWRpYTsgZ3lyb3Njb3BlOyBwaWN0dXJlLWluLXBpY3R1cmUmcXVvdDsgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuJmd0OyZsdDsvaWZyYW1lJmd0Ow==

    Technische Daten AnkerMake M5 (englisch)

    • Case material Aluminum alloy with whole diecasting molding
    • Connection WiFi, USB Cable & USB Flash Drive
    • Voice assistant compatibility Google Assistant & Amazon Alexa
    • Timelapse photography One click sharing to Facebook, Instagram & Co.
    • Print volume (L x W x H 235 × 235 × 250 mm
    • CPU Dual XBurst® (1.2 GHz) + XBurst®0 (240 MHz)
    • Standard speed 250 mm/s
    • Operation speed 50 300 mm/s
    • Acceleration speed 2500 mm/s²
    • Xaxis movement 42 40 Engine*1 & Single Belt
    • Yaxis movement 42 48 Engine*1 & Double Belt
    • Zaxis movement 42 34 Lead Screw Engine*2
    • Extruder Direct extrusion
    • Printing precision ± 0.1 mm
    • Positioning precision XY = 12.5 um, Z = 2 um
    • Zaxis crosssectional area 4133 mm² (up to 2.5x larger for max stability)
    • Leveling 49 (7 * 7) points Auto
    • Heated bed platform PEI soft magnetic steel
    • Noise level 50dB
    • Max nozzle temperature 500 °F (260 °C)
    • Max bed temperature 212 °F (100 °C)
    • Print materials PLA, TPU, ABS & PETG
  • Anycubic Vyper: Ausgepackt – eingeschaltet – getestet

    Anycubic hat bereits Mitte 2021 den Anycubic Vyper vorgestellt, der dann ab Ende 2021 auch endlich bei uns in großer Stückzahl erreichbar war. Der UVP bei Anycubic liegt aktuell bei 369 Euro, durch verschiedene Aktionen habt ihr aber gute Chancen ihn zu einem günstigeren Preis zu bekommen.

    Technische Daten Anycubic Vyper

    Der Drucker ist mit einem neuen 32-Bit-Motherboard und einem leistungsstarken Hauptprozessor mit Cortex-M3-Architektur ausgestattet. Der Vyper bietet eine schnellere Rechengeschwindigkeit und eine schnellere Verarbeitung der Daten. Die Integration von leisen TMC2209 Treibern ermöglicht dem Motherboard einen leiseren Druckvorgang. Die Druckgeschwindigkeit soll bis zu 30 % schneller sein als bei den Vorgängern.

    Drucktechnologie FDM (Fused Deposition Modeling)
    Maschinengröße 508 x 457 x 516 mm (L/B/H)
    Bauraum 245 x 245 x 260 mm (L/B/H)
    Maximale Druckauflösung 0,1mm
    Druckgeschwindigkeit bis zu 180mm/s
    Nozzel E3D Volcano Hotend, 0,4-mm
    Druckbett Beheizbar bis zu 110 °C
    Extruder Bowden-Doppelzahn-Extruder mit zwei Lüfter und bis zu 260 °C
    Sonstige Funktionen Filamentsensor, LED-Beleuchtung, Fortsetzungsfunktion bei Unterbrechungen, vollautomatische-Leveling-Funktion, magnetische Druckauflage, Riemenspanner und Schublade mit Werkzeug
    Unterstützte Materialien (lt. Hersteller) PLA, TPU, ABS, PETG, Holz-Filament
    Display 4,3-Zoll-Touchscreen
    Konnektivität Micro-SD (mit USB-Adapter) und USB inkl. TMC2209 Treiber
    Mainboard Cortex M3 32-Bit
    Empfohlene Software Cura
    Unterstützte Formate .STL, .OBJ, .AMF
    Stromversorgung 100 V / 240 V AC, 50/60 Hz

    Lieferung und Aufbau

    Der Lieferumfang besteht neben dem Drucker noch ein Handbuch, Stromkabel, ein USB-Kabel, ein Teststück Filament, eine Plastikspachtel, eine SD-Speicherkarte, ein USB-Adapter, 2 Ersatz-Nozzel, Kabelbinder, eine Zange, eine Extrudernadel und passende Inbus-Schlüssel, kurz alles was man zum Start in die Welt des 3D-Drucks braucht.

    Wenn man die Einzelteile einmal ausgepackt und sortiert hat, braucht man wirklich nur 10 Minuten um den Vyper Aufbauzeit. Selbst handwerklich unbegabte Menschen sollten hier keine Probleme haben. 6 Schrauben, ein paar Stecker, fertig.

    Kleiner Tipp: Falls ihr das Werkzeug sucht, es befindet sich in einer Schublade unter dem Druckbett

    Erster Eindruck

    Der 3D-Drucker hat eine Größe von 245 x 245 x 260 mm (L/B/H). Ein stabiles Schienensystem verbindet das Druckbett, welches sich in der y-Achse bewegt, mit dem in der x- und y-Achse beweglichen Druckkopf. Der Filamenthalter an der linken Seite und der Extruder sind nicht außergewöhnlich. Im direkten Vergleich mit anderen Geräten fällt sofort das große Farb-Display und die magnetische haftende PEI-Druckplatte mit aufgerauter Oberfläche auf, die eine einfachere Handhabung bei besserer Haftung verspricht. Auch eine kleine LED-Beleuchtung am Druckkopf ist ein kleines aber feines Extra, dass man in dieser Preisklasse nicht unbedingt erwarten kann.

    Der 4,3 Zoll (10,92 cm) große Touchscreen macht einen guten Eindruck. Die Menüs werden sauber dargestellt und beim Farbschema wechseln sich zum größten Teil Weiß und Blau ab.

    Der erste Druck mit dem Vyper

    Das Druckbett zu leveln war bis jetzt immer das größte Gefummel. Ihr müsste die Druckplatte optimal zum Druckkopf ausrichten, damit euer Druckmaterial auch richtig haftet, normalerweise passiert das manuell über 4 Rädchen auf der Unterseite der Druckplatte. Mit dem Vyper ist das nun vorbei. Das automatische Leveln ist das große Plus beim Vyper. Einfach den entsprechenden Menüpunkt auswählen und der Drucker geht die nötigen Schritte automatisch durch. Das leveln dauert wenige Minuten und nach dem Abschluss kann direkt mit dem Drucken losgelegt werden.

    Alles in allem sollte das nicht länger als 30 Minuten dauern. Wählt dazu die Demodatei von der mitgelieferten SD-Karte aus und startet den Druck. Der Drucker kurz auf und beginnt das Filament auf die Druckplatte aufzutragen. Nach 1,5 Stunden sollte der Druck beendet sein und kann vom Druckbett genommen werden. Das war einfach, oder?

    Lärm-/ Geruchsbelästigung und Druckqualität

    Die neuen Motoren und Treiber sind wirklich sehr leise, man hört bei normaler Druckgeschwindigkeit kaum etwas davon. Dies trifft allerdings leider nicht für die verbauten Lüfter in Druckkopf, Gehäuse und Netzteil zu. Diese sind deutlich zu hören, daher gibt es bereits zahlreiche Mods, um diese auszutauschen. Daher ist es nicht unbedingt ratsam den Drucker direkt neben eurem Schreibtisch aufzustellen, lieber in einem Nebenraum. Alternativ könnt ihr euch auch gerne eine Einhausung bauen, um den Drucker zu verstecken, IKEA bietet hier zahlreiche Teile, die in der 3D-Druck Community gerne verbaut werden.

    Die ersten Drucke gefallen mir schon ziemlich gut für einen Out-of-the-Box Druck.. Hier und gab es zwar ein paar Schichten, die nicht so sauber waren oder übermäßiges Fäden ziehen, aber nichts was man mit ein paar Änderungen an der Drucktemperatur oder anderen Einstellungen wegbekommt, das Gesamtbild passt erstmal.

    Stichwort Haftung: Die Drucke sitzen bombenfest, wenn ihr richtig gelevelt habt, und dank der magnetischen Platte ist das Ablösen ein Kinderspiel. Nehmt einfach die Platte vom Heizbett, biegt sich leicht und das Druckstück löst sich. Ich bin nach den ersten Drucken von der Qualität, Geschwindigkeit und der geringe Lärmpegel beim Drucken echt begeistert, mein alter Drucker war dagegen ein Düsenjäger.

    Fazit

    Nachdem ich den Anycubic Vyper nun einige Zeit in Benutzung habe und die eine oder andere Einstellung optimiert haben, kann ich sagen, dass Anycubic hier einen grundsoliden 3D-Drucker abgeliefert hat, der sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Benutzer überzeugen kann. Durch Auto-Leveling wird der Einstieg in den 3D-Druck sehr einfach. Der Drucker liefert schon direkt nach dem Aufbau ein super Druckergebnis, dass man durch kleinere Änderungen über die Slicing-Software immer weiter optimieren kann. Bei dem erwähnten Lüfter muss ich allerdings etwas kleinlich sein, hier hätte man von Werk aus bereits leisere verbauen können, aber auch diese sind schnell ausgetauscht. Preislich ist der Anycubic Vyper durch die verschiedenen Anbieter oder überholten Modelle bei eBay eine echte Preisempfehlung für um die 350-270 Euro solltet ihr auf jeden Fall zuschlagen.

    Im Laufe meiner Testzeit gab es in verschiedenen Foren vermehrt Probleme mit dem Level-Sensor, der bei einigen Usern wohl spontan beschlossen hat den Geist aufzugeben – es scheint hier bei einer Charge Probleme gegeben zu haben. Der Support von Anycubic ist hier wohl sehr fix und ersetzt die defekten Teile oder schickt direkt einen neuen Druckkopf, den ihr dann selbst wechseln müsst. Dies ist aber dank einer detaillierten Videoanleitung eigentlich auch kein Problem, es muss nichts gelötet werden. Mein Level-Sensor hat dieses Problem nicht und der Drucker hat nun bestimmt schon 100-150 Druckstunden ohne Probleme hinter sich.

    Dieser Artikel wurde in einer längeren Version auf stadt-bremerhaven.de veröffentlicht.

  • Creality stellt neuen Ender-3 S1 3D-Drucker vor

    Creality hat mit dem Ender-3 S1 ein neues Modell seiner Ender-Serie vorgestellt und damit mal wieder gezeigt, dass auch bei der beliebten Ender-Serie noch lange nicht schluss mit Weiterentwicklungen ist. Der Ender-3 S1 arbeitet unter anderem mit einem „Sprite“-Direkt-Extruder mit zwei Zahnrädern und einer Touch Bettnivellierung. Optional erhält man für den Ender-3 S1 außerdem nun ein Lasergravier-Modul und ein LED-Licht zum Nachrüsten.

    Der 3D-Drucker Ender-3 S1 kann mit nur lässt sich mit wenigen Handgriffen kinderleicht zusammenbauen und ist nach so nach dem Auspacken sofort einsatzbereit. Er wird zu 96% vormontiert geliefert. Voreingestellte Schnittstellen für Lasergravur oder LED-Licht vereinfachen die Arbeit mit dem 3D-Drucker. Das Laser-Modul ist jedoch separat erhältlich und nicht im Lieferumfang enthalten.

    Besonderheiten Ender-3 S1

    Die automatische Bettnivellierung mit dem CR Touch erleichtert den Einstieg für Anfänger und levelt euer Bett fast automatisch. Die hochpräzise Doppel-Z-Achse bringt präzisere Druckergebnisse. Die PC-Federstahl-Druckplatte ist abnehmbar. Damit kann das 3D-Druck-Objekt durch einfaches Biegen der Druckplatte abgenommen werden.

    Der S1 ist mit verschiedenen Filamenten kompatibel und kann so vielseitig eingesetzt werden. Ein 4,3-Zoll-LCD-Bildschirm erleichtert die Bedienung des 3D-Druckers. Funktionen wie ein Filament-Runout-Sensor oder ein Stromausfall-Sensor sollen fehlerhafte 3D-Drucke verhindern.

    Der „Sprite“-Direkt-Doppelrad-Extruder besitzt zwei Förderräder aus Edelstahl. Die zwei Zahnräder haben eine Schubkraft von bis zu 80 N. Der „Sprite“-Extruder ist leicht – er wiegt lediglich 210 Gramm und ist um 30% leichter als andere Modelle.

    Produktivideo Creality Ender-3 S1

    Wir benötigen Ihre Zustimmung um den Inhalt von YouTube laden zu können.

    Mit dem Klick auf das Video werden durch den mit uns gemeinsam Verantwortlichen Youtube [Google Ireland Limited, Irland] das Video abgespielt, auf Ihrem Endgerät Skripte geladen, Cookies gespeichert und personenbezogene Daten erfasst. Damit kann Google Aktivitäten im Internet verfolgen und Werbung zielgruppengerecht ausspielen. Es erfolgt eine Datenübermittlung in die USA, diese verfügt über keinen EU-konformen Datenschutz. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Jmx0O2lmcmFtZSB0aXRsZT0mcXVvdDtFbmRlci0zIFMxIDNEIFByaW50ZXIgJmFtcDtxdW90O1Nwcml0ZSZhbXA7cXVvdDsgQnJpbmcgSWRlYXMgdG8gTGlmZSZxdW90OyB3aWR0aD0mcXVvdDs3MDgmcXVvdDsgaGVpZ2h0PSZxdW90OzM5OCZxdW90OyBzcmM9JnF1b3Q7aHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS5jb20vZW1iZWQvRDRFRHI1SUVhMEU/ZmVhdHVyZT1vZW1iZWQmcXVvdDsgZnJhbWVib3JkZXI9JnF1b3Q7MCZxdW90OyBhbGxvdz0mcXVvdDthY2NlbGVyb21ldGVyOyBhdXRvcGxheTsgY2xpcGJvYXJkLXdyaXRlOyBlbmNyeXB0ZWQtbWVkaWE7IGd5cm9zY29wZTsgcGljdHVyZS1pbi1waWN0dXJlJnF1b3Q7IGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbiZndDsmbHQ7L2lmcmFtZSZndDs=

    Technische Details Creality Ender-3 S1

    Hersteller Creality
    Modell Ender-3 S1
    Bauvolumen 220 x 220 x 270 mm
    3D-Druckverfahren FDM
    3D-Druck-Materialien PLA, TPU, PETG, ABS
    Schichtdicke 0,05- 0,35 mm
    Druckgeschwindigkeit max. 150 mm/s
    Düsendurchmesser 0,4 mm
    Maximale Düsentemperatur 260 Grad Celsius
    Maximale Heizbetttemperatur 100 Grad Celsius
    Druckplatte PC-Federstahl
    Nivellierung CR Touch Bettnivellierung
    Konnektivität Typ C-USB / SD-Karte
    Druckergröße 487 x 453 x 622 mm
    Preis 399 USD (~ 350 EUR)
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"