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  • Bambu Lab X1 (Carbon): 3D-Druck mit bis zu 16 Farben und LiDAR für perfekte Druckergebnisse

    Der Bambu Lab X1 ist ein neurt leistungsstarker 3D-Drucker, der Multicolor Drucke mit bis zu 16 Farben unterstützt und dank künstlicher Intelligenz den Nutzer unterstützen soll.

    Die Nozzle soll eine Härte von 50 HRC haben, und das Full-Metal Hotend soll auf bis zu 300°C aufheizbar sein. Das Druckbett selbst kann auf eine Temperatur von bis zu 120°C beheizt werden. Da es sich beim Bambu Lab X1 um ein geschlossenes System handelt, kann auch die Temperatur des Druckraums geregelt werden, bis zu einer Temperatur von 60°C, somit sollte dem Druck verschiedener Materialien nichts im Weg stehen.

    Der Bauraum misst 256 x 256 x 256 Millimeter. Die maximale Geschwindigkeit des Druckkopfs wird mit 500 mm/s beziffert.

    Alternativ kann man sich auch für die Ausstattungsvariante X1-Carbon entscheiden. Diese verfügt zusätzlich üner eine integrierte Full HD-Kamera zur Überwachung des Drucks. Mit Carbon oder Glasfaser verstärktes Polymer soll vom X1-Carbon ideal gedruckt werden können, für den X1 wird die Nutzung solcher Filamente nicht empfohlen. Beide Modellvariante haben einen Touchscreen verbaut, die Steuerung soll auch remote möglich sein.

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    Verbaut ist auch eine NPU-Einheit. Zur Ausstattung zählt ein Micro-LiDAR-System, welches den Druck überwachen soll – konkret kann das System Herstellerangaben zufolge nicht nur die erste Schicht des Drucks überwachen, sondern auch Probleme während des Drucks erkennen und den Nutzer entsprechend warnen.

    Der X1 wurde nun erfolgreich über eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Als Preis für den X1 wurden aktuell umgerechnet rund 750 Euro aufgerufen, für die X1-Carbon-Variante werden 900 Euro verlangt. Die Lieferung soll schon im Juli erfolgen. Über einen UVP nach der Kickstarter-Kampagne schweigt sich Bambu Labs noch aus.

    Wie ich finde ein sehr spannendes Projekt und zeigt wo die Reise in Sachen 3D-Druck hingeht. Immer mehr Hersteller setzen auf immer höhere Geschwindigkeiten. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die ersten Reviews des Bambu X1 sein werden. Bambu Lab selbst hat auf jeden Fall schon einmal ein Unboxing Video bereitgestellt:

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  • Alle Infos und erster Eindruck zum AnkerMake M5

    Anker trommelt nun ja schon seit ein paar Wochen mit einem neuen 3D-Drucker, den sie unter dem Dach ihrer neuen Marke AnkerMake auf den Markt bringen wollen. Lange wurde sich in Schweigen gehüllt und nur kryptische Andeutungen gemacht, doch jetzt wurde die Katze aus dem Sack gelassen und der AnkerMake M5 vorgestellt. Der innovative Drucker soll sich mit einem „Rundum-Sorglos-Paket“ sowohl an Anfänger als auch an Profis richten.

    Hier einmal ein paar Highlights des Anker M5 kurz zusammengefasst:

    • einfacher Aufbau, in 15 Minuten soll der Drucker einsatzbereit sein
    • Autoleveling mit 49 Messpunkten (7×7)
    • bis zu 5x schnellere Druckzeit als mit vergleichbaren 3D-Druckern.
      (250mm/s) ohne Detailverlust
    • Aluminiumgehäuse
    • Direct-Extruder
    • Beheiztes, magnetisches Druckbett aus Federstahl (PEI-Platte)
    • Beschleunigung von bis zu 2500mm/s
    • Maximale Baugröße 235x235x250mm
    • HD-Webcam, die mittels einer AI den Druck überwacht und diesen bei Problemen stoppt. Ebenfalls kann über die integrierte Webcam ein Timelapse Video aufgenommen werden oder der Druck aus aller Welt überwacht werden.
    • Steuerung & Überwachung über eigene App
    • druckt PLA, TPU, ABS & PETG
    • Bedienung per Touch Screen
    • Druckauflösung bis zu 0,1mm
    • edles Design

    Ab heute 6. Aprill 22 Uhr kann der AnkerMake M5 zu Vorzugspreisen von 429 US-Dollar (ca. 390 Euro) im Super Early Bird bzw. 499 US-Dollar (ca. 453 Euro) im Early Bird auf Kickstarter.com vorbestellt werden. Der reguläre Verkauf des AnkerMake M5 soll dann in der zweiten Jahreshälfte in Deutschland starten. Backer auf kickstarter erhalten das Gerät allerdings wesentlich früher. Über einen UVP nach der Kickstarter-Kampagne hat sich Anker noch nicht geäussert.

    Der Anker M5 im ersten Hands on

    AnkerMake M5

    Ich selbst hatte bereits im Rahmen einer kleinen Presseevents die Möglichkeit mir den Drucker etwas genauer anzusehen. Und muss sagen für nen ersten Wurf ist das ganz ordentlich, was Anker hier abliefert, optisch macht der Drucker einiges her.

    Keine freien Kabel oder lauten Lüfter, alles schön im Aluminium Gehäuse verpackt. Die breite Basis, auf der der Rahmen mit den Achsen befestigt wird, ist anscheinend sehr gut gelagert und gedämpft, sodass kein Vibrieren o.ä. während des Betriebs stört. Ich geh mal so weit und sage, dass man sich den Drucker jetzt nicht zwingen in einem Schrank verstecken muss. Er ist eher ein Blickfang.

    Der verbaute RGB-Indikator trägt seinen Teil dazu bei. Anhand der Farbe der LED erkennt ihr den aktuellen Status (Aufheizen, Druck, Störung), ebenso scheint es, dass sich ebenfalls der Filament Sensor darin befindet. Beim Druckkopf selbst handelt es sich um einen Direct-Extruder, einen separaten Extruder sucht man somit vergebens. Auf der rechten Seite findet man das Bedienfeld mit einem klaren und schnell reagierenden Display auf dem ihr verschiedene Setting einstellen könnt und immer über den aktuellen Fortschritt informiert werdet, bei der Gestaltung hat sich AnkerMake schon ein paar Gedanken gemacht.

    AnkerMake M5 – 70 % schnelleres Drucken?

    Okay, hier muss man ehrlich sein, der Drucker ist Out-of-the-Box ohne jegliche Modifikation wirklich schnell für seine Klasse, aber irgendwo auf diesem Planeten gibt es etliche 3D-Drucker mit einigen Umbauten, die genauso schnell, wenn nicht sogar noch schneller sind. Aber seien wir mal ehrlich, nur ein kleiner Teil der Benutzer will das. Sie wollen nicht ihr neues Gerät auseinandernehmen, Lüfter oder gar den ganzen Druckkopf tauschen, Stepper modifizieren und Custom-Firmware aufspielen. Sie wollen, dass es funktioniert. Hier punktet der AnkerMake M5 in meinen Augen einfach, weil es einfach ist eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen.

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    Ich habe den Drucker zusammen mit anderen Kollegen in Aktion gesehen. Er ist schnell und das Druckbild war für normale Einstellungen sehr gut, ich habe schon wesentlich schlechtere Drucke bei langsamerer Geschwindigkeit gesehen. Klar haben wir dann bei dem einen oder anderen Getränk uns über das Optimierungspotential unterhalten und rumgenerdet, aber das war dann schon jammern auf einem sehr hohen Niveau (Flow anpassen, Extruder nochmal kalibrieren, Temperatur anpassen, Wände dünner etc. etc.) Nerds werden Spaß damit haben ,das Druckbild zu optimieren und noch die letzten Reserven aus dem AnkerMake M5 zu kitzeln genauso wie Anfänger, die gar nichts mit den Parametern zu tun haben möchten und nur schnell Modelle drucken wollen. Somit ist der AnkerMake M5 ein auf den ersten Blick idealer Einstieg in die Welt des 3D-Drucks.

    Funfact: Zum Leid der anwesenden Mitarbeiter von Anker haben wir es dann noch geschafft den Drucker auf 6-facher Geschwindigkeit laufen zu lassen (300mm/s) und das Druckbild war immer noch ansehnlich. Es ist also noch Luft nach oben und Anker scheint erst einmal vorsichtig mit den Versprechungen zu sein, die sie machen (aber dafür auch halten können). Spannend wird es, wenn die ersten Geräte eintreffen und man klare Aussagen zur Wartung etc. machen kann. Auch das Optimieren der Drucke wird sicherlich noch einmal zur Geschwindigkeit beitragen, wenn die ersten optimierten Profile verfügbar sind.

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    Technische Daten AnkerMake M5 (englisch)

    • Case material Aluminum alloy with whole diecasting molding
    • Connection WiFi, USB Cable & USB Flash Drive
    • Voice assistant compatibility Google Assistant & Amazon Alexa
    • Timelapse photography One click sharing to Facebook, Instagram & Co.
    • Print volume (L x W x H 235 × 235 × 250 mm
    • CPU Dual XBurst® (1.2 GHz) + XBurst®0 (240 MHz)
    • Standard speed 250 mm/s
    • Operation speed 50 300 mm/s
    • Acceleration speed 2500 mm/s²
    • Xaxis movement 42 40 Engine*1 & Single Belt
    • Yaxis movement 42 48 Engine*1 & Double Belt
    • Zaxis movement 42 34 Lead Screw Engine*2
    • Extruder Direct extrusion
    • Printing precision ± 0.1 mm
    • Positioning precision XY = 12.5 um, Z = 2 um
    • Zaxis crosssectional area 4133 mm² (up to 2.5x larger for max stability)
    • Leveling 49 (7 * 7) points Auto
    • Heated bed platform PEI soft magnetic steel
    • Noise level 50dB
    • Max nozzle temperature 500 °F (260 °C)
    • Max bed temperature 212 °F (100 °C)
    • Print materials PLA, TPU, ABS & PETG
  • Valves Stream Deck offen für Modder dank den öffentlichen STLs

    Valves Steam Deck kommt nun langsam auf den Markt. Mit dem Steam Deck will Valve eine Handheld-Konsole anbieten, mit der man die meisten Steam-Spiele unterwegs spielen können soll. Valve hat deshalb die CAD-Dateien des Geräts veröffentlicht. So sich jeder das 3D-Modell sowie die technischen Zeichnungen des Steam Deck ansehen und damit eigene Mods entwerfen.

    Blaupausen und 3D-Dateien bei Gitlab abrufbar

    Mit diesem Schritt bleibt Valve den eigenen Prinzipien treu: Schon von vergangenen Produkten, wie beispielsweise zuletzt dem VR-Headset Index sowie dessen Zubehör, hat Valve die CAD-Dateien veröffentlicht. Damals wurde an der Außenseite des Headsets sogar extra eine Aussparung eingeplant, durch die Modder ihre Kreationen direkt am Headset unterbringen können.

    Die Dateien für das Steam Deck stehen ab sofort über die Website Gitlab bereit. Valve stellt dabei PDF- sowie STP- oder STL-Datei zur Verfügung, somit steht einem Mod oder selbst gedruckten Ersatzteilen nichts mehr im Weg.

  • Ford veröffentlicht Druck-Dateien für Zubehör-Teile

    3D-Druck scheint so langsam in der breiten Masse anzukommen und Maker sind wohl nicht mehr die Freaks die in ihrem Keller mit Lötkolben sitzen. Dies hat wohl auch Ford erkannt und geht einen neuen Weg.

    Ford hat sich dazu entschlossen, Druck-Dateien für Zubehör zu veröffentlichen. Aktuell zwar nur für das in den USA sehr beliebte Modell des Ford Maverick, allerdings sind findige Bastler bereits einen Schritt weiter und haben bereits Adapter gebastelt, mit denen die Dateien von Ford auch in andere Fahrzeuge passen.

    Der FITS-Port ist der Schlüssel

    Ford hat hier bereits bei der Entwicklung des Ford Maverick mitgedacht und den FITS Port entwickelt, der als Aufnahme für die ganzen 3D-gedruckten Accessoires dienen soll. Eben dieser FITS Port ist nun der Ausgang für allerlei Adapter für Maker die bereitgestellten Zubehörteile auch in andere Fahrzeuge zu bringen, das alles funktioniert ohne teure Maschinen, es passiert alles daheim am heimischen Computer und kann dank Tools wie TinkerCAD oder Blender sogar kostenlos erstellt werden. So entsteht nun ein neues Ökosystem. Nach dem umstrittenen Recht auf Reparatur, ist dies ein Weg Modifikationen durch Dritte zuzulassen, lediglich der Fantasie sind hier die Grenzen gesetzt. Egal ob Becherhalter, Mülleimer für die Mittelkonsole oder ein Waffenhalter alles ist möglich und liegt nun in der Hand der 3D-Druck Community.

    Sollte man keinen 3D-Drucker besitzen, ist das auch kein Problem, denn mittlerweile gibt es einen blühenden Handel mit den Teilen aus dem 3D-Drucker bei Ebay oder Etsy. Hier finden sich bereits Händler die eben diese Teile anbieten und so die Lücke zwischen Hersteller und Maverick Besitzer schließen. Ford hat also so nebenbei auch einen kleinen Markt geschaffen für Anbieter, die sich auf 3D-Druck spezialisiert haben.

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    Wie ich finde ist dieser Ansatz den Ford hier gewählt hat durchaus lobenswert und geht mit der Zeit. Waren es früher die Schrauber die sich ihre Spoiler zusamengedengelt haben oder Mechaniker die ihren Wagen in einen HotRod umgebaut haben, kommen nun die Maker zum Zug um Modifikationen an einem Fahrzeug vorzunehmen und dabei ihren Ideen freien Lauf zu lassen.

    Wer sich die 3D-Modelle von Ford einmal anschauen mag, kann dies gerne auf der offiziellen Seite tun.

  • Don´t try this at Home: Polizei macht Fund illegaler Schusswaffen aus dem 3D-Drucker

    Die Polizei in Sachsen hat bei einer Hausdurchsuchung in Zwickau, vier zum Teil mit einem 3D-Drucker hergestellte Schusswaffen gefunden. Diese wurden dem Anschein nach von einem 75-jährigen Sportschützen hergestellt. Zusätzlich fanden die Beamten noch zahlreiche weitere selbst hergestellte Teile für Schusswaffen, wie zum Beispiel Schalldämpfer.

    Der Mann war als Sportschütze legal im Besitz von vier Lang- und drei Kurzwaffen. Zudem hatte er eine Erlaubnis, um Munition selbstständig erneut zu laden. Man fand bei dem Tatverdächtigen jedoch fünf illegale Waffen, von denen er vier selbst hergestellt hatte. Weiterhin besteht der dringende Verdacht gegen ihn, dass er Schalldämpfer und weitere Waffenteile produzierte. Zu den bei dem Zwickauer aufgefundenen Waffenteilen zählen unter anderem 34 Waffenläufe, diverse Griffstücke, Verschlüsse sowie mehrere tausend Schuss Munition.

    Ein 75 Jahre alter Sportschütze aus Zwickau steht im Verdacht, vier Waffen illegal hergestellt zu haben (im Bild: Ansicht von oben auf den Waffenfund)(Bild © Polizei Sachsen).

    Der Verdächtige geriet aufgrund internationaler Ermittlungen zur Bekämpfung des illegalen Waffenhandels ins Visier der sächsischen Polizisten. Er hatte in Österreich verbotene Waffenteile bestellt, woraufhin die Polizei seine Wohnung durchsuchte.

    Waffen aus dem 3D-Drucker – kein Kavaliersdelikt

    Der Besitz/Produktion von Waffen aus dem 3D-Drucker ist kein Kavaliersdelikt. Waffen aus dem 3D-Drucker können ohne Weiteres auch töten.

    Dem Mann droht nun eine Ermittlung wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz.

  • Anycubic kündigt den Photon Mono X 6K mit großes Druckvolumen an

    Mit dem Photon Mono X 6K kündigt Anycubic neuen Resin 3D Drucker an. Er handelt sich dabei um großformatiger Resin 3D Drucker mit einer hohen Druckgeschwindigkeit und 6K Auflösung.

    Der Anycubic Photon Mono X 6K soll über ein Druckvolumen von 197 x 122 x 245 mm verfügen und druckt mit einer Präzesion von 34,4 µm (XY-Auflösung) und einer Schichtdicken von 10 – 50 µm. Er kommt auf eine Druckgeschwindigkeit von 60 mm/h und lässt sich per App überwachen und steuern.

    Der neue Drucker arbeitet nach dem mSLA-Prinzip, bei dem UV-Licht-härtendes Kunstharz durch ein LCD-Panel belichtet wird. Durch Photopolymerisation entsteht ein Objekt so Schicht für Schicht. Das LCD-Panel soll über eine Auflösung von 5760 × 3600 Pixel verfügen was sehr hohe Details verspricht.

    Der Anycubic Photon Mono X 6K eignet sich somit für jeden, der große Objekte schnell und mit einer hohen Genauigkeit drucken möchte. Durch die einfache Bedienung soll der 3D-Drucker auch für Anfänger geeignet sein.

    Der Resin Drucker wird ab dem 15.11 um 15 Uhr bestellbar sein. Der Preis für den neuen 3D-Drucker beläuft sich zunächst auf 659 US-Dollar. Bisher ist er in einer PreSale Aktion für 599 Dollar (US only) erhältlich. Der Photon Mono X 6K ist mit dem Druckvolumen von 197 x 122 x 245 mm einer der größten 3D-mSLA-Drucker die verfügbar sind.

    Gleichzeitig kündigt Anycubic nun auch einen weiteren 3D-Drucker der Photon Mono Familie an. Der Photon Mono 4K ist eine günstigere Alternative zum Photon Mono X (4K). Mit gleicher Auflösung, aber augenscheinlich etwas geringerer Größe. Auch dieser neue Drucker soll ab dem 15.11 verfügbar sein. Mit 289 US-Dollar ist der mSLA-Drucker recht günstig.

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