3D-DruckerFDMTestbericht

Easythreed K1 – Kleiner Drucker, großer Spaß für den Anfang

Der Drucker arbeitet hier nun schon ein paar Tage und ich habe ihn mir als „Showcase“ zugelegt um das Prinzip näherzubringen. Der Drucker kommt fast komplett zusammengebaut bei euch an, lediglich 4 Schrauben an jeder Seite einschrauben und 2 Stecker einstecken und es kann losgehen, die beiliegende Bedienungsanleitung zeigt das gut bebildert und man kann eigentlich nichts falsch machen. Der Drucker ist in wenigen Minuten betriebs- und druck bereit.


Nachdem man den Drucker gelevelt hat (auch das wird in der Anleitung erklärt kann es schon losgehen. Das mitgelieferte Filament in den Extruder einführen und den Start-Knopf drücken. Auf der SD-Karte befindet sich bereits ein fertiges Modell das gedruckt werden kann, incl. Raft, das die Haftung auf dem ungeheizten Druckbett erhöht. Ist der Drucker richtig gelevelt, geht es recht schnell, bis man die ersten Ergebnisse sehen kann und die kleine Rakete nimmt Gestalt an, sogar recht schnell, schneller als ich erwartet hatte. Das Druckbild braucht sich auch nicht zu verstecken. Das Ergebnis lässt sich durchaus sehen. Mit dem beigefügten PLA-Filament könnt ihr 2-3 Modelle drucken, 2 befinden sich auf der Karte und viele weitere könnt ihr euch auf der Homepage des Herstellers herunterladen, entweder zum selbst slicen (Software ist ebenfalls auf der Karte, alternativ einen Slicer eurer Wahl), oder ihr kopiert einfach den Gcode einer fertigen Datei auf die Karte und druckt los. Die Auswahl der Modelle ist riesig und für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Ich habe dann noch weitere Modelle und Filaments ausprobiert und war angenehm überrascht, der kleine Kerl wird zukünftig meine Farbmuster drucken, die ich zu jedem Filament erstelle um ein Bild zu haben wie die Farbe dann am Ende bei einem Druck aussieht. Auch meine Angst, dass er einfach nur zu laut sei war vollkommen unberechtigt, man hört die Motoren surren und das wars, komplett stumm geht halt nicht.

1KG-Filament-Spulen könnt ihr mit dem Kerlchen nicht verwenden, ich habe mir daher eine kleine Spule gedruckt, auf die ich meine Filamen(Reste) einfach aufrolle. Nach 20-30 Betriebsstunden hatte ich noch keine Probleme, anfänglich war kam ich mit der Bedienung nicht ganz zurecht, aber das hat man nach ein paar Drucken schon raus.

Der Drucker steht nun in meinem Büro und läuft ab und an mal „just 4 fun“ um die Möglichkeiten zu demonstrieren, auch meine Kinder finden es faszinierend zu sehen wie die kleinen Modelle entstehen. Wer also schon ein wenig Ahnung hat und ein kleinen Drucker sucht der die Möglichkeiten demonstrieren soll, kann hier eigentlich getrost zugreifen, im Lieferumfang befinden sich übrigens auch noch ein paar Ersatzmotoren, die man im Worst-Case auch ohne löten etc. austauschen kann.

Einen Stern muss ich leider abziehen da die vorgeslicten Modelle leider nicht immer gut sind, hier kann ist auf jeden Fall noch Luft nach oben, daher sliced lieber selbst. Anleitungen für z.B. Cura findet man etliche im Netz.

Ich bin zufrieden mit dem Drucker und kann ihn nur weiterempfehlen, er groß und klein eine Menge Spaß und der Einstieg ist schnell gefunden, der schnell Ergebnisse zeigt und den Einstieg in die 3D-Druck-Welt vereinfacht.

Pixelaffe

Im Netz als Pixelaffe unterwegs, hat nie Zeit, haufenweise Flausen im Kopf. Andere Menschen sagen von mir ich sei ein "Evil Genius" ...

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